Starker Euro und hohe Ölpreise belasten zunehmend die Konjunktur
(Berlin) - DIHK-Chefvolkswirt Volker Treier erklärt zur Industrieproduktion und den Exporten im November 2007:
Das Konjunkturbild zeigt erste Risse. Dies geht aus den jüngsten Zahlen zur Industrieproduktion und zum Export hervor. Vor allem die Nachfrage nach deutschen Industrieprodukten aus dem Dollarraum schwächelt. Der starke Euro sowie die Abkühlung der US-Konjunktur infolge der dortigen Finanzmarktkrise fordern ihren Tribut. Zudem läuft die Produktion insbesondere bei Konsumgütern alles andere als rund: Denn der hohe Preisanstieg bei Öl und anderen Rohstoffen belastet die Budgets von Unternehmen und Verbrauchern gleichermaßen. Gegen tiefere Konjunkturisse behaupten sich die deutschen Unternehmen aber immer noch erfolgreich: Die bessere Wettbewerbsfähigkeit - erarbeitet durch den harten Sanierungskurs der Vergangenheit - beschert deutschen Exporteuren im EU-Raum noch immer steigende Auftragszahlen. Auch bleiben die Inlandsinvestitionen auf Wachstumskurs wie die aktuellen Auftragseingänge belegen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
Ute Brüssel, Pressesprecherin
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 203080, Telefax: (030) 203081000
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