Pressemitteilung | Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
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Startschuss für ZUKUNFT HANDWERK und IHM 2026

(Berlin) - Der Kongress ZUKUNFT HANDWERK und die Internationale Handwerksmesse (IHM) 2026, die größten Branchenevents des Handwerks, sind am Mittwoch in München eröffnet worden.
„Fachkompetenz, Engagement und Verantwortung sind die zentralen Eckpfeiler unserer Branche. Das Handwerk gestaltet Zukunft ganz aktiv mit, und zwar eine tragfähige“, unterstrich Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), zur Eröffnung von ZUKUNFT HANDWERK und Internationaler Handwerksmesse (IHM) am 4. März in München.
„Im Handwerk schaffen wir Werte, die Bestand haben. Genau daraus erwächst unser Selbstverständnis, das auch das Motto der diesjährigen ZUKUNFT HANDWERK ist: Stolz, im Handwerk zu gestalten.“

Damit die rund 1 Million Handwerksbetriebe mit ihren 5,6 Millionen Beschäftigten ihre ganze Wirtschafts- und Gesellschaftskraft zum Nutzen Deutschlands einbringen können, seien Standortbedingungen notwendig, die das zulassen. „Um Zukunft gestalten zu können, braucht es Freiräume, diese Freiräume ermöglichen Wachstum. Das gilt im Handwerk und das muss auch Leitlinie staatlichen Handelns sein“, richtete der Handwerkspräsident seinen Appell an die politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger. Wer die deutsche Wirtschaft wieder aus der Talsohle herausmanövrieren und die Gesellschaft zeitgleich zusammenhalten wolle, müsse Belastungen reduzieren und Freiheiten ermöglichen, betonte Dittrich. „Nicht jede Eventualität braucht neue Absicherungen und Dokumentationspflichten. Entscheidend ist, Prioritäten so zu setzen, dass Beschäftigte und Betriebe Zeit und Kraft für ihre eigentliche Arbeit gewinnen. Deshalb brauchen wir entschlossene Reformen, die Hemmnisse abbauen, Ineffizienzen auflösen und die Realitäten anerkennen. Mir ist klar, dass das nicht immer gemütlich ist, aber nur so schafft man ein tragfähiges Gerüst, das mehr Innovation, Bildung und nachhaltige Wertschöpfung ermöglicht.“

Zur Eröffnung des Kongresses diskutierten Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Schirmherrin von ZUKUNFT HANDWERK 2026, Markus Söder, Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Jörg Dittrich, Präsident des ZDH, sowie Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Im Mittelpunkt stand das Thema „Wir machen Karriere mit Gefühl“ und die Frage, wie Betriebe ihre Zukunft aktiv gestalten können, und welche Chancen das Handwerk dafür bietet.

Im Anschluss kamen Katherina Reiche und Jörg Dittrich mit deutschen Medaillengewinnerinnen und -gewinnern der EuroSkills 2025 ins Gespräch, die eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit des deutschen Handwerks bei der Europameisterschaft der Berufe im Herbst des vergangenen Jahres bei den Wettkämpfen im dänischen Herning unter Beweis gestellt hatten.
ZUKUNFT HANDWERK und IHM stehen in diesem Jahr im Zeichen zentraler Zukunftsfragen: von „KI im Betrieb“ über Personalgewinnung, Innovation und moderne Unternehmensführung bis hin zu nachhaltigem Wirtschaften. Besucherinnen und Besucher erhalten praxisnahe Einblicke, lernen Best-Practice-Beispiele kennen und gewinnen Impulse für die Weiterentwicklung des eigenen Betriebs.

Zugleich machen beide Veranstaltungen die vielfältigen Karriere- und Entwicklungsperspektiven im Handwerk sichtbar, vom Einstieg in die Ausbildung über Qualifizierungswege bis hin zur Unternehmensnachfolge. Besonderes Highlight in diesem Jahr wird der Stand zur innovativen und neuen App „Handwerk Heroes“ sein, wo sich junge Menschen ihren ganz individuellen eigenen Handwerkshelden erstellen können.
ZUKUNFT HANDWERK und IHM machen deutlich: Das Handwerk greift technologische Entwicklungen aktiv auf, entfaltet seine Innovationskraft und unterstreicht seine Schlüsselrolle für die wirtschaftliche wie gesellschaftliche Zukunft Deutschlands.

Hintergrundinformationen

Mit ZUKUNFT HANDWERK und der IHM wird München erneut zum zentralen Treffpunkt der Branche. Während der Kongress ZUKUNFT HANDWERK als gewerkeübergreifende Dialogplattform Impulse für Strategie, Führung und Innovation setzt, zeigt die IHM die gesamte Leistungsbreite des Handwerks. Rund 800 Ausstellerinnen und Aussteller aus mehr als 60 Gewerken präsentieren Innovationen, Lösungen und Trends. Kongress, Messe und Dialogformate greifen dabei eng ineinander und schaffen eine gemeinsame Plattform für die Vernetzung von Handwerksbetrieben und -organisationen, Medien, Wirtschaft und Politik.
Sinnbildlich für diesen intensiven Austausch steht das Spitzengespräch der Deutschen Wirtschaft mit Bundeskanzler Friedrich Merz, das am Freitag, den 6. März stattfindet. Dort wird das Handwerk seine Erwartungen an Reformen, Bürokratieabbau und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen klar formulieren.

ZUKUNFT HANDWERK findet vom 4. bis 5. März 2026 im Internationalen Congress Center München statt und ist das größte Kongress- und Netzwerkformat des Handwerks.
Die Internationale Handwerksmesse (IHM) läuft vom 4. bis 8. März 2026 auf dem Messegelände München und bildet die gesamte Bandbreite des Handwerks rund um Bauen, Sanieren, Renovieren und Modernisieren ab.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH), Anton-Wilhelm-Amo-Str. 20/21, 10117 Berlin, Telefon: 030 20619-0

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