Statement des Deutschen Landkreistages zur heutigen (7. Mai 2010) Ankündigung von Ärztestreiks durch den Marburger Bund / Marburger Bund muss endlich auf Angebot der Arbeitgeberseite eingehen
(Berlin) - Vor dem Hintergrund des heute (7. Mai 2010) vorliegenden Ergebnisses der Urabstimmung der rund 55.000 Ärzte an den 800 kommunalen Kliniken für einen Arbeitskampf hat der Deutsche Landkreistag den Marburger Bund aufgefordert, den drohenden Streik abzuwenden und das Angebot der Arbeitgeberseite endlich anzunehmen. Er erwartet von der Gewerkschaft ein umgehendes Einlenken. Mit einer angebotenen Steigerung der Ärztegehälter um 2,9 Prozent, der verbesserten Vergütung von Bereitschaftsdiensten sowie der Einführung von Zuschlägen für Nachtarbeit werden Kernanliegen der Ärzteschaft erfüllt. Weiter gehende Forderungen sind überzogen und unerfüllbar. Darüber hinaus besteht kein finanzieller Spielraum für derartige Gehaltssteigerungen. Zudem hält der Deutsche Landkreistag die Gewerkschaftsforderung zur Einbeziehung der Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst der Kommunen in den Tarifvertrag der Ärzte für sachlich nicht gerechtfertigt. Als Teil der Kommunalverwaltung obliegen dem Arzt im Gesundheitsdienst andere Aufgaben, so dass es sich um ein vollkommen anderes Berufsbild handelt.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Landkreistag
Pressestelle
Lennéstr. 11, 10785 Berlin
Telefon: (030) 590097-0, Telefax: (030) 590097-400
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