Pressemitteilung | dbb beamtenbund und tarifunion - Bundesleitung
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Stöhr: Für Streiks gut gerüstet

(Berlin) - Der Verhandlungsführer des dbb, Frank Stöhr, hat erneut die starre Haltung der Arbeitgeberseite in den laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen kritisiert und die Bereitschaft der Gewerkschaften zu anhaltenden Streiks unterstrichen.

„Die Arbeitgeber spielen hier auf Zeit“, sagte Stöhr der Wochenzeitung „Die Zeit“ (Ausgabe vom 21. Februar 2008). Schon jetzt gebe es Probleme, beispielsweise gute Manager für den öffentlichen Dienst zu gewinnen, so der 1. Vorsitzende der dbb tarifunion weiter. Hier müsse „bei der Bezahlung dringend etwas passieren“.

Stöhr hält deshalb „Überlegungen, wie man den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen kann“, für selbstverständlich. Die dbb tarifunion könne dafür einen Großteil ihrer 350.000 Mitglieder mobilisieren, sagte er den „Stuttgarter Nachrichten“ (Ausgabe vom 21. Februar 2008). Die Gewerkschaften seien für einen langen Streik gut gerüstet: „Wir haben den Streik 2006 durchgehalten, und wir würden jetzt einen Streik durchhalten. Geldmangel wird uns nicht zum Einknicken zwingen.“ Stöhr weiter: „Wir werden uns Bereiche heraussuchen, in denen unsere Maßnahmen hohe Wirkung zeigen: Nahverkehr, Entsorgung, Schifffahrt, Flughäfen.“

„Die Zeit“ berichtet unter der Überschrift „Wenig Geld für gute Leute“ in einem zweiseitigen Beitrag über den Tarifstreit im öffentlichen Dienst. „Ob Erzieherinnen, Sozialarbeiter oder Lebensmittelkontrolleure - der Staat zahlt seinen Dienern oft zu wenig. Die Bürger müssen es ausbaden“, schreibt der Autor.

Die Tarifverhandlungen in Potsdam gehen am 25. Februar 2008 in die vierte Runde. dbb tarifunion und ver.di fordern acht Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich mehr.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb) Pressestelle Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin Telefon: (030) 40815400, Telefax: (030) 40814399

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