Stöhr warnt Arbeitgeber vor harter Tarifrunde
(Berlin) - Im Vorfeld der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen, die im Januar 2008 beginnen werden, hat Frank Stöhr, 1. Vorsitzender der dbb tarifunion und zugleich Zweiter Vorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion, die Arbeitgeber vor einer harten Tarifauseinandersetzung und Streiks gewarnt.
Leider deutet vieles auf einen harten Arbeitskampf hin, sagte Stöhr der WirtschaftsWoche in ihrer aktuellen Ausgabe (10. Dezember 2007).
Wie das Magazin berichtet, sind die kommunalen Arbeitgeber zu deutlichen Lohnerhöhungen bereit. Ein Tarifabschluss von 2,9 Prozent wie bei den Ländern sei möglich, sagte Thomas Böhle, Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) der WirtschaftsWoche, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Arbeitszeit im Westen von 38,5 auf 40 Stunden verlängert werde.
dbb-Vize Stöhr sieht indes nach wie vor große Differenzen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern: Die Gräben sind sehr tief. Logistisch liefen bereits die Vorbereitungen für einen Streik, zum Beispiel bei Müllabfuhr und Winterdienst, kommunalen Krankenhäusern, Bussen und Straßenbahnen. Der dbb hatte im Rahmen seiner Gewerkschaftstage Ende November in Berlin angekündigt, für die rund 1,3 Millionen Tarifbeschäftigten bei Bund und Ländern eine lineare Forderung zu stellen, die ganz deutlich über der Fünf-Prozent-Marke liegen wird.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb)
Pressestelle
Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40815400, Telefax: (030) 40814399
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