Störungen im Schienennetz gefährden Rohstoffversorgung der Stahlindustrie
(Berlin) - Die Wirtschaftsvereinigung Stahl warnt vor den Folgen der anhaltenden Störungen im Schienengüterverkehr für die Rohstoffversorgung der Stahlindustrie. Angesichts der aktuellen Diskussionen zur Leistungsfähigkeit des Schienennetzes erklärt Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl:
„Die aktuelle Lage bei den Erz- und Kohleverkehren auf der Schiene ist für die Stahlindustrie äußerst kritisch. Baustellen, Störungen und unzureichend vorbereitete Umleitungsstrecken gefährden die zuverlässige Versorgung der Werke und führen bereits zu ersten Produktionsbeeinträchtigungen.
Die Netzsanierung bleibt richtig und notwendig. Sie darf aber nicht dazu führen, dass die industrielle Grundversorgung auf der Schiene ausfällt. DB InfraGO muss das Baustellenmanagement verbessern und die Versorgung zentraler Industriestandorte zuverlässig gewährleisten.“
Quelle und Kontaktadresse:
Wirtschaftsvereinigung Stahl, Susan Saß, Leiter(in) Kommunikation, Französische Str. 8, 10117 Berlin, Telefon: 030 23 25 546-0
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