Pressemitteilung | Handelsverband Deutschland e.V. - Der Einzelhandel (HDE)

Stolpe: Belebung der Innenstädte ist Schwerpunkt unserer Politik

(Berlin) - Bundesminister Dr. Stolpe trifft Vertreter des Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). "Unser gemeinsames, zentrales Anliegen ist die Revitalisierung der Innenstädte." Das sagte der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Dr. Manfred Stolpe nach einem Treffen mit Hermann Franzen und Lovro Mandac, Vertretern des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE) in Berlin.

Minister Stolpe unterstrich, dass der Bund im Rahmen seiner Möglichkeiten alles unternimmt, was das Einkaufen in der Stadt attraktiver macht. Er wies auf die zusätzlichen Regelungen in der anstehenden Novelle des Baugesetzbuches zur Sicherung der zentralen Versorgungsbereiche hin. Zusätzlich nannte er die Ausrichtung der städtebaulichen Förderpolitik des Bundes, die sich gezielt auf die Innenstädte richtet.

Ein neues Thema so Stolpe, sei "Business-Improvement-District" aus dem Ausland. Dieses Modell nach amerikanischem und kanadischem Vorbild basiert auf der Eigeninitiative von Geschäftsleuten und Immobilienbesitzern eines Stadtquartiers, die ihren Standort strategisch im Sinne einer Geschäftslagenoptimierung verbessern wollen. Hierzu nutzen sie gemeinsame Budgets, die von den Gewerbetreibenden und Grundbesitzern finanziert und über eine eigens zu gründende Gesellschaft verwaltet werden. Ziele können die Bekämpfung der Leerstandsproblematik und die Entwicklung eines attraktiven Branchenmixes sein. Dazu werde es im nächsten Jahr eine Veranstaltung im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen geben.

BMVBW und HDE kamen überein, weitere Handelsmöglichkeiten zu erörtern und die städtebaulichen Ziele noch effektiver zu formulieren. Schließlich wurde eine Arbeitsgruppe vereinbart, um Möglichkeiten zur weiteren Förderung des Absatzes von ostdeutschen Produkten zu diskutieren.

Quelle und Kontaktadresse:
Hauptverband des Deutschen Einzelhandels e.V. (HDE) Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin Telefon: 030/72 62 50-65, Telefax: 030/72 62 50-69

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