Pressemitteilung | Deutsche Polizeigewerkschaft im dbb Landesverband Bayern e.V. (DPolG)

Streik und Mahnwachen der Bayerischen Polizei / DPolG ruft zum Warnstreik und Protestaktionen auf

(München) - Für kommenden Donnerstag, den 26. Februar, hat der bayerische Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft ( DPolG) die Arbeiter und Angestellten der Polizei erneut landesweit zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Im Rahmen dieses Warnstreiks wird vom Nürnberger Kornmarkt ab 10.30 Uhr eine Protestdemonstration mit anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes durchgeführt. Außerdem wird es ab Mittwoch (25. Februar 2009) eine dreitägige Mahnwache von Beschäftigten vor dem Finanzministerium am Münchner Odeonsplatz geben.

Mit diesen Aktionen wollen die Gewerkschaften Druck auf die am 28. Februar anstehende weitere Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern der Länder ausüben. Das bisherige Angebot der Arbeitgeberseite - 4,2 Prozent ab dem 1. Juli 2009 bei einer erneuten Nullrunde im Jahre 2010 - ist für die Gewerkschaftsseite nicht akzeptabel.

Die DPolG erwartet Arbeitsniederlegungen in vielen Bereichen, beispielsweise in den Kfz-Werkstätten, im Hausmeister-Service, bei der Verkehrsüberwachung sowie im Schreib- und Erfassungsdienst.

Insbesondere am 25. Februar werden sich DPolG-Mitglieder in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr an der Mahnwache in München beteiligen, um Bayerns Finanzminister an ihre Lohnforderung zu erinnern und zu demonstrieren, dass die Geduld der Beschäftigten hinsichtlich der starren Haltung der Arbeitgeberseite nicht unbegrenzt ist.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Polizeigewerkschaft Landesverband Bayern (DPoIG) Pressestelle Erzgießereistr. 20b, 80335 München Telefon: (089) 526004, Telefax: (089) 529725

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