Streiks im Nahverkehr / Pollert: Unverhältnismäßige Streiks im Nahverkehr belasten Bürger und Unternehmen in Hessen erheblich.
(Frankfurt am Main) - Ver.di beabsichtigt heute den öffentlichen Nahverkehr auch in Frankfurt am Main, Wiesbaden, Kassel, Gießen und Marburg durch Warnstreiks lahmzulegen. Pendler und Unternehmen in Hessen spüren die Auswirkungen unmittelbar.
Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) übt scharfe Kritik an diesem Ver.di veranlassten Arbeitskampf. VhU-Hauptgeschäftsführer Dirk Pollert macht deutlich: „Ein zentraler Verkehrsträger unseres Landes wird lahmgelegt. Dies mit gravierenden Folgen für eine Gesellschaft, die auf Mobilität angewiesen ist. Die Streiks treffen nicht nur hunderttausende Pendler, sondern beeinträchtigen auch massiv die hessische Wirtschaft.“
Besonders betroffen sind Berufstätige, Schüler und Studenten, die auf einen funktionierenden Nahverkehr angewiesen sind. Pollert unterstreicht die Folgen für den Wirtschaftsstandort: „Wer absichtlich Beschäftigten den Weg zur Arbeit erschwert oder Schüler und Studenten am Unterricht hindert, ignoriert jedes Maß an Verhältnismäßigkeit. Unternehmen kämpfen mit Produktionsausfällen und Betriebsstörungen, weil Mitarbeiter zu spät oder gar nicht erscheinen. Dies gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit in allen Branchen.“
Die VhU fordert Verhandlungen, um Lösungen zu finden. Pollert fordert zudem eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen: „Das Arbeitskampfrecht muss dringend reformiert werden. Der Bundesgesetzgeber ist gefordert, Streikaktionen, die lediglich Verhandlungen flankieren, konsequent zu untersagen. Es kann nicht sein, dass Pendler und Unternehmen immer wieder als Druckmittel missbraucht werden.“
Quelle und Kontaktadresse:
VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle, Patrick Schulze, Geschäftsführer(in) Kommunikation, Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main, Telefon: 069 95808-0
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