Struck weiß nicht, wovon er redet
(Frankfurt am Main) - Die Bahn ist der Gewerkschaft bei der Höhe der Tarife schon weit entgegengekommen. Das behauptete SPD-Fraktionschef Peter Struck doch allen Ernstes in einem Vorabdruck am 10. November 2007 der Bild am Sonntag. Struck glaubt also, dass sich die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mit dem Angebot bezahlte Überstunden und eine Arbeitszeiterhöhung um zwei Stunden mit Lohnausgleich ab 2008 zufrieden geben sollte. Das Fahrpersonal müsste dann 43 Wochenstunden arbeiten, und dass, obwohl die Ausbleibezeiten heute schon bis zu 55 Stunden betragen können. Der Nettoverdienst eines Lokomotivführers beträgt durchschnittlich 1 500 Euro.
Zur selben Zeit erklärte der Fraktionschef, dass die Diäten für Bundestagsabgeordnete von derzeit 7 009 Euro im Monat in zwei Schritten um 9,4 Prozent steigen sollen. Der Mann weiß nicht, wovon er redet, so der Bundesvorsitzendes der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Manfred Schell, gestern (11. November 2007) in Aachen.
Außerdem erklärte Struck, dass es keinen eigenständigen Tarifvertrag mit der GDL geben könne. Die bisherige Handhabung bei der DB ein Betrieb, ein Tarif hat jedoch dazu geführt, dass das Fahrpersonal seit der Bahnprivatisierung 1994 einen Reallohnverlust von fast zehn Prozent verkraften musste.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL)
Gerda Seibert, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Baumweg 45, 60316 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 405709-0, Telefax: (069) 405709-40
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