Studie "Gewalt gegen Polizei" darf nicht gefährdet werden
(Berlin) - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Innenministerkonferenz aufgefordert, alle Zweifel an der geplanten Studie "Gewalt gegen die Polizei" zu beseitigen. Es müsse möglich sein, auf Fragenkomplexe zu verzichten, die Verunsicherung ausgelöst hätten. Die Akzeptanz der Studie dürfe nicht gefährdet werden.
GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: "Diese Studie ist wichtig, um endlich das gesamte Ausmaß der wachsenden Gewalt und der Übergriffe auf Polizeibeamtinnen und -beamte einschätzen zu können.
Diese Erkenntnisse sind eine wichtige Grundlage für notwendige Maßnahmen, um die Kolleginnen und Kollegen künftig besser zu schützen." Innerhalb von zehn Jahren, so die GdP, sei der Widerstand gegen die Staatsgewalt, wie er in der Kriminalstatistik erfasst werde, um über 30 Prozent gestiegen.
Freiberg: "Das allein signalisiert, dass die Polizei in ihrer Dienstausübung besser geschützt und die Straftäter härter bestraft werden müssen." Auch Konsequenzen für die polizeiliche Ausbildung, die Schutzausstattung der Beamten und die Personalstärke seien denkbar. Freiberg: "Deshalb ist diese Studie für jeden Polizeibeamten wichtig."
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft der Polizei - Bundesgeschäftsstelle (GdP)
Rüdiger Holecek, Pressesprecher
Stromstr. 4, 10555 Berlin
Telefon: (030) 3999210, Telefax: (030) 399921200
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