Pressemitteilung | Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA)
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Studiengang Augenoptik an Fachhochschule Aalen: ZVA hat Vorbehalte

(Düsseldorf) - Seit dem Wintersemester 2006/07 nimmt die Fachhochschule Aalen Bewerber ohne Gesellenprüfung für den Studiengang Augenoptik auf. Darin sieht der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) eine Fehlentwicklung und hat deshalb gegen die Aufnahme des Studienganges Augenoptik in Aalen erhebliche Bedenken geäußert. Mit dem Abschluss in Aalen ohne Gesellenprüfung werde die spätere Berufsausübung gefährdet.

Der ZVA befürchtet, dass Studenten ohne Gesellenprüfung den Anforderungen des Studien-ganges nicht gerecht werden können. Durch die Aufnahme von Bewerbern mit und ohne Gesellenprüfung entstehe zwangsläufig ein Niveauverlust des Studienganges, da sich die Dozenten bei unterschiedlichen Voraussetzungen der Studenten an das niedrigste Lernerniveau anpassen müssten. Erschwernis des Studienganges Augenoptik in Aalen sei der fehlende Praxisbezug der Studenten ohne Gesellenabschluss.

Offen ist zudem, ob der Beruf der Augenoptik nach dem erfolgreichen Studienabschluss an der Fachhochschule in Aalen überhaupt selbstständig ausgeübt werden kann. Ein Eintrag in die Handwerksrolle ohne Gesellenprüfung kann problematisch sein.

Vor 25 Jahren hatte der ZVA den Studiengang Augenoptik an der Aalener Fachhochschule initiiert. Ein maßgebliches Kriterium für die Wahl des ersten FH-Studienganges war, dass in Baden-Württemberg als Eingangsvoraussetzung für die Aufnahme des Studiums der Nachweis des Gesellenbriefes gefordert wurde.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband der Augenoptiker Gabriele Gerling, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing Alexanderstr. 25a, 40210 Düsseldorf Telefon: (0211) 863235-0, Telefax: (0211) 863235-35

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