Studierendenzahlen bleiben auf Rekordniveau: Ausfinanzierung des Hochschulpakts sichern
(Bonn) - "Das Allzeithoch von weit über 2,7 Millionen Studierenden zeigt die fortwährende Bereitschaft der deutschen Hochschulen, vielen jungen Menschen ein Studium zu ermöglichen", kommentierte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Horst Hippler, die vom Statistischen Bundesamt heute veröffentlichte Schnellmeldung der aktuellen Studierendenzahlen.
Wie auch in den Vorjahren bewegen sich die Studienanfängerzahlen mit über einer halben Million Erstsemestern weiterhin auf Rekordniveau. "Dies bedeutet eine permanente Hochleistung der Hochschulen für die Bildung in Deutschland", betonte der HRK-Präsident.
Hippler zog auch eine erste Bilanz des Hochschulpakts für die Phase von 2011 bis 2015. Im Rahmen des Programms hatten sich Bund und Länder wiederholt auf eine gemeinsame Finanzierung für die erwarteten zusätzlichen Studienanfängerinnen und -anfänger geeinigt. "Für diesen Zeitraum war man ursprünglich von 245.000 zusätzlichen Studienanfängern gegenüber 2005 ausgegangen. Tatsächlich sind es jetzt über 720.000." Grund dafür war neben der Aussetzung der Wehrpflicht vor allem eine höhere Studiennachfrage.
"Die HRK erkennt die bisherigen Bemühungen von Bund und Ländern an", erklärte der HRK-Präsident. "Gleichwohl muss auch für aktuelle und künftige Mehrbedarfe an Studienplätzen die Finanzierung gesichert werden", betonte Hippler.
Quelle und Kontaktadresse:
Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
Pressestelle
Ahrstr. 39, 53175 Bonn
Telefon: (0228) 8870, Fax: (0228) 887110
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