Süßwarenbilanz 2005 positiv / Produktion gestiegen, positive Außenhandelsbilanz
(Bonn) - Das gesamtwirtschaftlich schwierige Jahr 2005 hat der deutschen Süßwarenindustrie moderate Produktionszuwächse beschert. Die Süßwarenproduktion stieg nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes um 55.000 t oder 1,6 Prozent auf 3,406 Mio. t. Dies teilt der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V., BDSI anlässlich seiner Mitgliederhauptversammlung im westfälischen Münster mit. Der Produktionswert erhöhte sich um rund 187 Mio. Euro oder 1,7 Prozent auf 11,443 Mrd. Euro. Nahezu alle Sparten konnten leichte Produktionszuwächse erzielen.
Die Außenhandelsbilanz war im Jahr 2005 erneut positiv. Gemessen an der Produktion ist die Exportquote der deutschen Süßwarenindustrie mit mengenmäßig gut 34 Prozent überaus hoch. Die wertmäßige Exportquote lag im Jahr 2005 bei gut 28 Prozent. Während die Einfuhren stark um 11, 6 Prozent oder 111.000 t auf 846.184 t zurückgingen, und der Wert der importierten Süßwaren 2,325 Mrd. Euro (-.9,3 Prozent) erreichte, gingen die Süßwarenausfuhren leicht um 3,1 Prozent oder 38.000 t auf 1,167 Mio. t zurück. Der Exportwert reduzierte sich um rund 380 Mio. Euro oder 1,2 Prozent auf 3,255 Mrd. Euro. Es wurden insgesamt weit mehr Süßwaren exportiert als importiert, so dass der Exportüberschuss bei 321.000 t bzw. 930.000 Euro lag.
Das Inlandsangebot an Süßwaren lag leicht über dem Vorjahresniveau. Der Pro-Kopf-Verbrauch für Süßwaren insgesamt (ohne Halberzeugnisse) stieg um 1,2 Prozent auf 31,76 kg. Jeder Bewohner der Bundesrepublik hat damit statistisch gesehen 113,93 Euro (+ 0,6 Prozent) für Sü߬waren aufgewandt.
In der Deutschen Süßwarenindustrie ging die Beschäftigtenzahl im Jahr 2005 um 2,7 Prozent zurück. Mit rund 55.000 Arbeitnehmern ist die Branche weiterhin einer der großen Arbeitgeber der deutschen Lebensmittelindustrie.
Die Branche hofft, dass sich die schon in den ersten Monaten des Jahres spürbare positive Entwicklung der Gesamtwirtschaft fortsetzt und die Süßwarenindustrie am Jahresende mit einem Plus von 2 Prozent abschließt.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)
Dr. Torben Erbrath, Pressesprecher
Schumannstr. 4-6, 53113 Bonn
Telefon: (0228) 260070, Telefax: (0228) 2600789
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