Pressemitteilung | Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)
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BDSI und NGG gehen in zweite Verhandlungsrunde für die Süßwarenindustrie in Hamburg/Schleswig Holstein

(Bonn) - In der ersten Verhandlungsrunde für einen neuen Entgelttarifvertrag zwischen dem Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e. V. (BDSI) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für die tarifgebundenen Beschäftigten der Süßwarenindustrie im Tarifgebiet Hamburg/Schleswig-Holstein konnte keine Einigung erzielt werden. Beide Seiten haben sich darauf verständigt, die Tarifverhandlung in einer zweiten Runde am 28.05.2026 in Hamburg fortzusetzen.

Das Angebot der Arbeitgeber nimmt die wirtschaftliche Lage der Branche ernst und strebt eine Sicherung der bestehenden Arbeitsplätze an. Die deutschen Hersteller von Süßwaren und Knabberartikeln stehen 2026 unter enormem wirtschaftlichem Druck. Geopolitische Unsicherheiten, rasant gestiegene Energie- und Logistikkosten sowie unsichere Lieferketten belasten die Unternehmen erheblich. Hinzu kommen standortbedingte Belastungen wie Steuern, Bürokratie und Arbeitskosten, die die Betriebe zusätzlich unter Druck setzen. All diese Faktoren schwächen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe in Hamburg und Schleswig-Holstein.

Die Eckpunkte des Arbeitgeberangebots

• Laufzeit von 24 Monaten
• Erhöhung der Tarifentgelte um 1,4 % für alle Tarifgruppen und Auszubildenden
• Angebot zur Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge für die Beschäftigten

"Die Gespräche waren heute sachlich und konstruktiv. Wir haben deutlich gemacht, unter welchen schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Betriebe in Hamburg und Schleswig-Holstein aktuell stehen. Für einen Abschluss hat es heute nicht gereicht. Wir gehen mit der klaren Absicht in die zweite Runde, gemeinsam mit dem Sozialpartner NGG Verantwortung zu übernehmen, und zu einem Ergebnis zu kommen", sagt Dr. Mario Mundorf, tarifpolitischer Geschäftsführer des BDSI.

Zum Hintergrund

Der bestehende Entgelttarifvertrag für die Süßwarenindustrie in Hamburg/Schleswig-Holstein vom 23.10.2024 läuft am 30.04.2026 aus. Die Tarifgebiete der deutschen Süßwarenindustrie werden traditionell regional verhandelt; parallel starten die Verhandlungen in weiteren Gebieten. Die Süßwarenindustrie beschäftigt bundesweit rund 60.000 Menschen in etwa 200 überwiegend mittelständischen Unternehmen und ist damit die viertgrößte Branche der deutschen Ernährungsindustrie.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI), Solveig Schneider, Leiter(in) Kommunikation, Schumannstr. 4-6, 53113 Bonn, Telefon: 0228 26007-0

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