Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
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Symbolpolitik von Parteifunktionären ist kein wirksamer Klimaschutz!

(Bad Homburg) - Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) begrüßt das klare und kompromisslose Votum von Frau Bundeskanzlerin Merkel gegen den Beschluss des SPD-Parteitages, ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen durchsetzen zu wollen.

Ein starres Tempolimit bringt weder Nutzen für die Umwelt noch für die Verkehrssicherheit. Die Durchschnittsgeschwindigkeit aller Pkws im Autobahnnetz liegt bei unter 117 km/h, nur ca. 2 Prozent der deutschen Straßen sind für Geschwindigkeiten über 100 km/h freigegeben und die CO2-Emissionen könnten durch ein Tempolimit bestenfalls um 2,5 Millionen Tonnen reduziert werden. Statt Tempolimit sollten durch zusätzliche Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen die geschätzten 200.000 Staus pro Jahr und ca. 30 Millionen Tonnen unnötig freigesetzter CO2-Emissionen vermieden werden.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Viel mehr für den Klimaschutz könnte die Bundesregierung erreichen, wenn die Umstellung der Kfz-Steuer auf den CO2-Bezug und ein staatliches Förderprogramm, das die Anschaffung von CO2-ärmeren Pkws unterstützt, schnellstmöglich realisiert werden. Wir unterstützen die Bundeskanzlerin mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, wenn es um Themen zum effizienten Klimaschutz geht. Starres Tempolimit ist kein Beitrag zum Klimaschutz, sondern reine Symbolpolitik, die zusätzlich noch zur weiteren Verunsicherung der Bürger beiträgt .“

Im deutschen Markt unterstützen der VDIK und seine Mitgliedsunternehmen die Klimaschutzziele unmittelbar und aktiv mit der Initiative `Pro saubere Luft´. Durch Anreize zum Austausch alter gegen neue Fahrzeuge wurde erreicht, dass mittlerweile jedes zweite neu zugelassene Fahrzeug in Deutschland mit einem CO2-Ausstoß von weniger als 140 g/km von einem VDIK-Mitglied stammt.

Dass intelligentes, kraftstoffsparendes Fahren auf allen Straßen die Umwelt wesentlich stärker entlasten kann als ein starres Tempolimit, zeigen die seit fünf Jahren auf der Leipziger Messe AUTO MOBIL INTERNATIONAL durchgeführten Spritspartrainings.

Volker Lange weiter: „Diese clevere Form des Autofahrens bietet die Möglichkeit, bis zu 25 Prozent Kraftstoff einzusparen und somit in einem hohen Maß zur Verminderung der CO2-Emissionen beizutragen. Dies ist sehr effizient und schont darüber hinaus den Geldbeutel des Bürgers.“

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) Thomas Böhm, Leiter, Presse und Public Relations Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520

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