Pressemitteilung | Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V. (DStGB)
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T-City Sonderpreis für Arnsberg / Der Sonderpreis der T-City Jury für ein besonderes soziales Projekt geht an die Stadt Arnsberg / Die Vernetzung aller Kindertagesstätten der Stadt wird mit bis zu 100.000 Euro in Sachleistungen gefördert

(Berlin) - V.l.n.r.: Arnsbergs Bürgermeister Hans-Josef Vogel, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Telekomchef René Obermann bei der Preisverleihung auf der Computermesse Cebit 2007„Die Stadt Arnsberg erhält den Preis der Jury für ein – wie ich finde – hochattraktives Projekt, nämlich e-Kinderbetreuung, also die Kinderbetreuung über das Netz“, sagte Telekomchef René Obermann anlässlich der Verleihung auf dem CeBIT-Stand des Konzerns. Der Sonderpreis wurde ausgelobt für das interessanteste soziale Projekt im Rahmen des T-City-Wettbewerbes. Das Projekt Kindertagesbetreuung der Stadt Arnsberg hat die Vernetzung aller Arnsberger Kindertagesstätten zum Ziel, um so die Qualität der Kindertagesbetreuung und den Elternservice zu verbessern.

Arnsbergs Bürgermeister Hans-Josef Vogel nahm den Preis, der mit 100.000 Euro dotiert ist, aus den Händen von Bundeskanzlerin Angela Merkel entgegen. Angela Merkel lobte das Projekt der Stadt Arnsberg und betonte: „Ich glaube, dass die soziale Kompetenz bei der Vernetzung mit neuer Technik eine wichtige Rolle spielt.“ T-City könne dazu einen Beitrag leisten. „Wem es gelingt, das technisch Mögliche dem Menschen auch nahe zu bringen und verständlich zu machen, der wird ein Millionenpublikum haben.“

„e-Kinderbetreuung“ ist ein interaktives Online-Portal zur Vermittlung und Qualitätssicherung von Kinderbetreuungsplätzen in Kindertagesstätten und Kindergärten. In diesem besonders lebensnahen und nutzenorientierten Projekt werden alle verfügbaren Kinderbetreuungsangebote in Arnsberg katalogisiert und in ihren pädagogischen Ansätzen online vorgestellt. Eltern erhalten damit einen vollständigen und stets aktuellen Überblick über alle Kinderbetreuungsangebote, ein Qualitätsbewertungssystem sowie ein besseres und reichhaltigeres Betreuungsangebot für Kinder jeden Alters. Geplant sind darüber hinaus ein Notfall-Service für Eltern in besonderen Lebenslagen und die Ortung der Kinder durch spezielle Notrufhandys.

Die Jury-Mitglieder des T-City Wettbewerbs haben für den Preis auf ihre Aufwandsentschädigung verzichtet und damit den Wert auf 100.000 EUR erhöht. Juroren waren: Volker Angres (ZDF), Professor Dr. Jo Groebel (Deutsches Digital Institut), Professor Dr. med. Korb (PHTS GmbH), Dr. Gerd Landsberg (Deutscher Städte- und Gemeindebund), Professor Dr. Miriam Meckel (Uni-versität St. Gallen), Professor Dr. Eckard Minx (DaimlerChrysler AG), Thomas Osterkorn (Stern), Susanne Risch (BrandEins Media AG), Dr. h.c. Herbert Schmalstieg (Oberbürgermeister a.D.), Hans-Burghardt Ziermann (Alcatel Lucent) sowie Stephan Althoff (Deutsche Telekom).

Arnsberg ist einer von zehn Finalisten des bundesweiten Städtewettbewerbs. Zur T-City wurde Ende Februar Friedrichshafen gekürt. Die Stadt wird jetzt von der Telekom mit moderner breitbandiger Infrastruktur in Festnetz und Mobilfunk ausgestattet. Außerdem werden gemeinsam mit der Stadt ausgewählte Projektideen umgesetzt. Insgesamt plant die Telekom, dafür Personal-, Sach- und Finanzleistungen in Höhe von bis zu 115 Millionen Euro bereitzustellen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) Pressestelle Marienstr. 6, 12207 Berlin Telefon: (030) 773070, Telefax: (030) 77307200

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