Pressemitteilung | Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V. (DStGB)
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T-City-Wettbewerb bietet große Chancen für Kommunen / Moderne Informationstechnologie ist zukunftentscheidend

(Berlin) - Wir müssen die moderne Informationstechnologie stärker nutzen, um Wirtschaft, Bürgergesellschaft und Verwaltung zu vernetzen und neue Plattformen für mehr Kommunikation schaffen.

Darin liegt ein großes Potenzial für eine bessere und bürgernähere Verwaltung, aber auch für eine Stärkung der regionalen Wirtschaft. „Die Zukunft für Gewerbetreibende und Dienstleister, Bürger und Verwaltungen hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit schneller elektronischer Datenkommunikation ab. Neue Jobs entstehen dort, wo Unternehmen Zugang zur schnellen Netzen haben“, sagte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, bei der Vorstellung des Telekom Wettbewerbs T-City auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund heute in Hannover. „Wir unterstützen den Wettbewerb und hoffen auf eine rege Teilnahme auch von niedersächsischen Kommunen. Das in der T-City Stadt sich entwickelnde Wissen sollte allen Städten und Gemeinden zu Gute kommen“, sagte der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Rainer Timmermann.

Dieser Wettbewerb der Ideen, der von der Deutschen Telekom in Kooperation mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt wird, eröffnet den Kommunen große Chancen. „Wir fordern alle Städte und Gemeinden zwischen 25.000 und 100.000 Einwohnern auf, ihre T-City Bewerbung einzureichen und die großen Chancen dieses Wettbewerbs zu nutzen. Wir werden dafür sorgen, dass die wichtigen Erkenntnisse aus dem Wettbewerb auch allen Städten und Gemeinden zu Gute kommen und wir so einen großen Schritt vorwärts ins Informationszeitalter machen“, sagte Landsberg weiter.

Die kommunikative und organisatorische Trennung zwischen Verwaltung, Bürgern und Wirtschaft kann durch eine bessere Vernetzung teilweise aufgelöst werden. Die lokale Familienpolitik kann zum Beispiel dadurch gestärkt werden, dass auf einer gemeinsamen Plattform Kindergarten- oder Betreuungsplätze der Stadt, der Kirchen, von Privaten oder der Betriebe dargestellt, auf freie Plätze hingewiesen und Hilfsangebote interaktiv koordiniert werden.

Auch die Schul- und Bildungspolitik einschließlich der betrieblichen Bildungsangebote könnte so besser koordiniert und konzentriert werden. Die Bildungsangebote müssen künftig elektronisch unterstützt und eLearning-Systeme verstärkt eingesetzt werden. Auch die Sprachförderung der Menschen mit Migrationshintergrund kann hiervon profitieren.

Im Rahmen der Städtebaupolitik könnten städtebauliche Vorhaben oder Bauplanungen von Unternehmen virtuell dargestellt und mit den Bürgern diskutiert werden. Dies würde die Akzeptanz erhöhen und die Verfahren beschleunigen.

Unternehmen und Betriebe beanstanden immer wieder, dass die Schulen zu wenig auf die Ausbildungsbedürfnisse der Wirtschaft vorbereiten. Gemeinsame Projekte wie „Schüler lernen Wirtschaft“ könnten das gegenseitige Lernen fördern und damit zum Standortvorteil werden. So wie die Bürgermeister in Bürgermeistersprechstunden den Bürgern ihrer Gemeinde Gelegenheit geben, ihre Sorgen vorzutragen, könnte auch die örtliche Wirtschaft „Wirtschaftssprechstunden im Internet“ anbieten und so das gegenseitige Verständnis fördern. Dies gilt umso mehr, als es vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung schon in naher Zukunft einen Wettbewerb zwischen den Unternehmen um gut ausgebildete Jugendliche geben wird.

Auch in der medizinischen Versorgung - etwa bei der Betreuung älterer Menschen - sind die Möglichkeiten der modernen Informationstechnologie noch nicht annähernd ausgeschöpft. So könnte über ein schnelles Datennetz der Arzt vor Ort zum Beispiel über einen Laptop Untersuchungsergebnisse des Patienten aus früheren Behandlungen unmittelbar zur Grundlage seiner Diagnose und Therapie machen. Damit würde mancher lange und beschwerliche Weg vermieden.

Durch die moderne Informationstechnologie können auch Kooperationen zwischen Kommunen und der Wirtschaft nachhaltig gestärkt und neue Services entwickelt werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) Franz-Reinhard Habbel, Leiter, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Marienstr. 6, 12207 Berlin Telefon: (030) 773070, Telefax: (030) 77307200

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