"Taktik der Realitätsverweigerung muss ein Ende haben"
(Düsseldorf) - "Die Arbeitgeber sind unbeweglich bis zur Eisstarre". Mit diesen Worten kommentierte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, den Ausgang der zweiten Verhandlungsrunde mit den kommunalen Arbeitgebern. Auch bei dem gestrigen (3. Februar 2010) Zusammentreffen in Düsseldorf legten die Arbeitgeber kein Angebot vor. Die Tarifvertragsparteien gingen ohne greifbares Ergebnis auseinander und wollen sich am 24. und 25. Februar zu einer weiteren Verhandlungsrunde in Frankfurt am Main treffen.
"Unsere Forderungen liegen den Arbeitgebern seit sechs Wochen auf dem Tisch. Wir wollen den Arbeitsplatz kommunales Krankenhaus wieder attraktiv machen, um der Unterbesetzung entgegen zu wirken und die Patientenversorgung dauerhaft zu sichern. Die VKA hatte genug Zeit, sich dazu konstruktiv Gedanken zu machen. Wir erwarten zur nächsten Verhandlungsrunde ein konkretes Angebot der Arbeitgeber. Die Taktik der Realitätsverweigerung muss ein Ende haben", sagte Hammerschlag.
Quelle und Kontaktadresse:
Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband
Hans-Jörg Freese, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin
Telefon: (030) 746846-0, Telefax: (030) 746846-16
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