Tarifkonflikt Gebäudereinigung / Gute Beteiligung an erstem Warnstreiktag
(Frankfurt am Main) - Heute (1. Oktober 2009) morgen ist die Warnstreikwelle im Tarifkonflikt der Gebäudereinigung angelaufen. Die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt teilte am Mittag mit, dass es erwartungsgemäß in allen Bundesländern zu Arbeitsniederlegungen gekommen ist. Warnstreiks habe es in 34 Objekten in 30 Städten und Gemeinden gegeben, von Flensburg bis München und von Aachen bis Prerow in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt hätten sich bis zum Mittag 430 Beschäftigte dem befristeten Ausstand angeschlossen. Im Laufe des Tages werden noch rund 25 Objekte hinzukommen. Auch am morgigen Freitag (2. Oktober 2009) werde die Warnstreikwelle in gleicher Intensität fortgesetzt, allerdings mit neuen Objekten und deren Belegschaften.
Von den Warnstreiks betroffen gewesen sind nach Angaben der IG BAU ausgesuchte Betriebe, von den Marktführern in der Branche wie Piepenbrock und ISS Facuility Services, über regional verankerte Mittelständler wie Bogdol und Spiegelblank bis hin zu kleineren Innungsbetrieben.
Der Stellvertretende Bundesvorsitzende und Streikleiter der IG BAU, Dietmar Schäfers, erklärte seine Zufriedenheit mit dem ersten Warnstreiktag: Wir erleben eine breite Zustimmung zu unseren Forderungen, die Kolleginnen und Kollegen sind streikbereit. Auch in der kommenden Woche werde es während der Urabstimmung zu kontrollierten und zeitlich begrenzten Arbeitsniederlegungen kommen. Die Frauen und Männer in der Reinigung wissen, was für sie auf dem Spiel steht. Sie werden für mehr Lohn kämpfen.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Bundesvorstand
Sigrun Heil, Pressesprecherin
Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95737-0, Telefax: (069) 95737-800
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