Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle
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Tarifrunde Tageszeitungen / Struktur soll zukunftsfähig werden

(Berlin) - "Ein neuer Einstiegstarifvertrag auf Billigniveau ist mit uns nicht zu machen", erklärte DJV-Verhandlungsführer Hubert Engeroff nach Abschluss der ersten Tarifrunde mit den Tageszeitungsverlegern am heutigen Donnerstag (29. September) in Düsseldorf. "Unser Ziel ist, den Gehaltstarifvertrag für die Tageszeitungsredakteurinnen und -redakteure zukunftsfähig zu machen." Ein zukunftsfähiger Tarifvertrag setze auch voraus, dass die bereits heute stattfindenden Umgehungen des Tarifs wie Outsourcing und Leiharbeit rückgängig gemacht würden.

Die Verhandlungskommission des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hatte einen neuen Tarifvertrag mit deutlich niedrigeren Gehaltsstufen in die Diskussion gebracht, der für alle künftigen Tageszeitungsredakteurinnen und -redakteure gelten sollte. Dagegen sprachen sich die Vertreter der Gewerkschaften klar aus. "Es gilt, in der Struktur des bestehenden Gehaltstarifvertrags die heutige Wirklichkeit des Journalistenalltags widerzuspiegeln", sagte Engeroff. "Alles andere würde den Flächentarifvertrag auf Dauer zur Disposition stellen."

Der DJV plädiert für eine schnelle Gehaltsrunde mit den bisherigen Strukturen, denn ein neuer Tarifvertrag mit neuen Strukturen und einer breiten Akzeptanz bei den Verlegern braucht Zeit. Als neuen Verhandlungstermin über den Gehaltstarifvertrag Tageszeitungen vereinbarten Verleger und Gewerkschaften den 11. November 2005.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (djv) Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin Telefon: 030/7262792-0, Telefax: 030/7262792-13

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