Pressemitteilung | Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL)
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Tarifverhandlungen ohne Ergebnis vertagt

(Frankfurt am Main) - „Der Arbeitgeber war nicht bereit, mit uns über unseren Entwurf zum Lokführertarifvertrag zu verhandeln.“ Das erklärte heute (14. September 2007) der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, nach den gestrigen (13. September 2007) Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn in Berlin und weiter: „Die 2. Tarifrunde endete somit ebenfalls ohne Ergebnis.“ Die GDL hat der Bahn bereits im März 2007 den Entwurf – damals noch mit dem Geltungsbereich für das gesamte Fahrpersonal übergeben. Seither gab es mehrere Streiks und ein Moderationsverfahren mit Kurt Biedenkopf und Heiner Geißler. Letzteres hatte zum Ergebnis, dass die DB bereit ist, mit der GDL über einen eigenständigen Lokführertarifvertrag zu verhandeln.

Die Bahn fordert nun von der GDL, dass sie für ihren ureigenen Lokführertarifvertrag zunächst ein Kooperationsabkommen mit der TG vereinbart. „Dies lehnen wir jedoch entschieden ab. Wir akzeptieren die Verzögerungstaktik des Arbeitgebers keinesfalls“, so Weselsky: „Unser Tarifpartner ist die Bahn und nicht die TG“. Bis zu den nächsten Verhandlungen am Donnerstag (20. September 2007) in Frankfurt will der Arbeitgeber der GDL einen eigenen Entwurf für einen eigenständigen Tarifvertrag vorlegen.

Die Zeit drängt, denn bis zum 30. September sollten die Tarifverträge abgeschlossen sein. Dann endet auch die Friedenspflicht.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL) Gerda Seibert, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Baumweg 45, 60316 Frankfurt am Main Telefon: (069) 405709-0, Telefax: (069) 405709-40

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