Pressemitteilung | Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (BNE)
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The smarter E Europe 2026: Netzkrise durch Ausbau und Digitalisierung auflösen – Versorgung marktlich sichern.

(Berlin/München) - Mit mehr als 2.800 Ausstellern und über 100.000 erwarteten Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt ist die „The smarter E Europe“ in München Europas größte Messeallianz für die Energiewirtschaft. Hier präsentieren die Unternehmen neue Lösungen für erneuerbare Energien, Speicher, Elektromobilität und digitale Energienetze.

Erneuerbare Energien sind heute eine tragende Säule des Energiesystems. Die Energiewende tritt jetzt in eine neue Phase ein. Dazu rücken zwei Herausforderungen in den Mittelpunkt.

Erstens braucht Deutschland leistungsfähige Stromnetze. Diese haben in den letzten Jahren nicht so ausgebaut und digitalisiert, wie es nötig ist. Überall im Land warten Batteriespeicher, Erneuerbare-Energien-Anlagen, Industrieprojekte und Rechenzentren auf Netzanschlüsse. Gleichzeitig werden Jahr für Jahr erhebliche Mengen erneuerbaren Stroms abgeregelt, schlicht weil es an Netzinfrastruktur fehlt - etwa, um den Windstrom vom Norden hier nach München zu transportieren. Deutschland befindet sich damit in einer veritablen Netzkrise.

Zweitens rückt die Versorgungssicherheit stärker in den Fokus. Gerade hier bieten erneuerbare Energien Lösungen. Die Sonderschau „Renewables 24/7“ zeigt eindrucksvoll, wie Batteriespeicher, Lastflexibilität und gesicherte Backup-Kapazitäten zusammenwirken können, um ein klimaneutrales und zugleich zuverlässiges Stromsystem zu ermöglichen. Der bne ist als Kooperationspartner der Sonderschau vor Ort.

Die gute Nachricht: Alle drei Bereiche entwickeln sich bereits mit hoher Dynamik. Batteriespeicher erleben einen beispiellosen Investitionsboom, Flexibilität in der Industrie wird zum Standard und auch Investitionen in steuerbare Kapazitäten werden vorbereitet.

Umso wichtiger ist es nun, diese Entwicklung nicht durch neue Subventionstatbestände oder technologiepolitische Rückwärtsrollen auszubremsen. Wettbewerb, Innovation und funktionierende Märkte führen in die Zukunft und schaffen eine resiliente Energieversorgung als sichere Basis für die Industrie und Gewerbe. Politisch protegierte Einzeltechnologien tun das nicht. Sie verlängern Abhängigkeiten, zementieren unsichere hohe Energiepreise und gefährden so letztendlich die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland.

Auf der EM-Power Europe ist der bne am Stand B5.109 gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen Energiewerk, inexogy, metiundo und re.venture vertreten. Besucher sind herzlich eingeladen, bei einem Kaffee mit den bne-Experten ins Gespräch zu kommen.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (BNE), Markus Schleuning, Pressesprecher(in), Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Telefon: 030 4005480

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