Tierärzte raten: Hunde- und Katzenwelpen durch eine Grundimmunisierung fit fürs Leben machen
(Frankfurt am Main) - Der Frühling ist traditionell eine Zeit des Neubeginns: Die Natur blüht auf, die Menschen entwickeln Frühlingsgefühle, und bei Hunden und Katzen kündigt sich häufig Nachwuchs an. Gerade für Hundewelpen und Katzenkinder ist es wichtig, auch in Sachen Gesundheit gut versorgt zu sein. Damit sie von Anfang an vor gefährlichen Krankheiten geschützt sind, empfiehlt die Ständige Impfkommission der Veterinärmediziner (StIKo Vet.) eine Grundimmunisierung in den ersten beiden Lebensjahren beim Tierarzt durchführen zu lassen.
In der Welpenzeit im Frühling jeden Jahres finden viele junge Hunde und Katzen ein neues Zuhause. Die glücklichen Besitzer zeigen häufig großes Engagement, wenn es um die Grundausstattung der neuen Familienmitglieder geht: An Hundekörbe und Kratzbäume, Transportboxen und Spielzeug, Unterbringung und Ernährung muss gedacht werden. Aber auch eine gute medizinische Versorgung ist für den optimalen Start ins Leben unverzichtbar, erklärt Dr. Hans-Joachim Götz, Präsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt). Wenn man eine junge Katze oder einen jungen Hund bekommt, sollte man das Tier deshalb auch so schnell wie möglich dem Tierarzt vorstellen.
Grundimmunisierung in den ersten beiden Lebensjahren
Die Ständige Impfkommission der Veterinärmediziner (StIKo Vet.) hat mit ihren Empfehlungen eine einheitliche Richtlinie geschaffen, nach denen Tierärzte die Welpen impfen sollten. In einem Zeitraum von zwei Jahren wird demnach eine so genannte Grundimmunisierung durchgeführt: Hunde bekommen Impfungen gegen Staupe, HCC (ansteckende Leberentzündung), Parvovirose, Leptospirose und Tollwut. Katzen sollten gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen geimpft sein. Bei Samtpfoten, die ihr Revier auch außerhalb des Hauses verteidigen, ist zudem eine Impfung gegen Tollwut nötig. Im Anschluss an die Grundimmunisierung empfiehlt die Impfkommission, einmal im Jahr den Tierarzt für notwendige Auffrischungsimpfungen aufzusuchen.
Impfmüdigkeit bei Hunde- und Katzenhaltern
Die Tierärzte in Deutschland beklagen eine zunehmende Sorglosigkeit, was das Impfen von Hunden und Katzen angeht. Nur etwa die Hälfte aller Hunde und ein Drittel aller Katzen sind nach Angaben des bpt ausreichend immunisiert. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass beim Ausbruch einer Krankheit schnell eine Epidemie entsteht, erläutert Götz die Gefahr. Umso wichtiger sei es, schon bei jungen Tieren aktiv zu werden. Denn die sorgfältig durchgeführte Grundimmunisierung der Welpen ist die Basis der Gesundheitsvorsorge der folgenden Lebensjahre.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.
Pressestelle
Hahnstr. 70, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 6698180, Telefax: (069) 6668170
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