Tour de France: DJV begrüßt Ausstieg von ARD und ZDF
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den vorläufigen Verzicht von ARD und ZDF auf die Live-Berichterstattung von der Tour de France. "Das Verhalten der Sender ist konsequent. Dopingverseuchter Sport ist eine Farce, die eine täglich mehrstündige gebührenfinanzierte Live-Berichterstattung nicht rechtfertigt", kommentierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken die Entscheidung. Am heutigen Mittwoch (18. Juli 2007) war bekannt geworden, dass eine Doping-Probe des deutschen Tour-Teilnehmers Patrik Sinkewitz kurz vor Beginn der Radrundfahrt positiv war. ARD und ZDF beschlossen daraufhin, die Liveberichte bis zur Aufklärung des Falls auszusetzen. Der DJV-Vorsitzende sagte, nur sauberer Sport könne ein Informationsinteresse und damit eine umfassende Berichterstattung über den Wettkampf legitimieren.
ARD und ZDF hatten bereits vor Beginn der Tour angekündigt, die Berichterstattung einzustellen, sollten neue aktuelle Dopingfälle bekannt werden. Wichtig sei aber, so Konken weiter, dass die öffentlich-rechtlichen Sender nicht vollständig auf die Berichterstattung über den Radsport verzichteten, sondern insbesondere das Thema Doping weiterhin kritisch begleiteten.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13
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