Pressemitteilung | Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR)
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Trust sells! Die Ergebnisse des VIR Online Vertrauenspanels / Erstmals arbeitet eine bevölkerungsrepräsentative Studie ein griffiges Who-is-who der Nutzertypen von Online-Angeboten heraus

(München) - Das „A“ und „O“ einer erfolgreichen Online-Vermarktung von touristischen wie auch anderen Produkten heißt: Vertrauen! Nicht von ungefähr hat das Internet mittlerweile eine doppelt so hohe Relevanz für Kaufentscheidungen.

deutscher Konsumenten wie das Medium Fernsehen. Suchmaschinen, Produkttestseiten und Nutzerkommentare helfen bei der Einschätzung von Produktangeboten. Zahlreiche Portale bieten den Online-Nutzern – immerhin bereits zwei Drittel der Bevölkerung – Hilfestellung vor ihrer Online-Buchung oder ihrem Online-Kauf. Doch Vertrauen ist nicht gleich Vertrauen. Das sieht auch die HanseMerkur Reiseversicherung AG so: „Darum haben wir uns gerne an der Finanzierung des VIR Online Vertrauenspanels beteiligt“, begründet Claudia Beckord, Bereichsdirektorin Vertrieb beim drittgrößten Reiseversicherer HanseMerkur das Engagement. „Das Wissen um die Bedürfnisse und Erwartungen von Reise-Online-Kunden an Web-Sites ist auch für uns von immenser Bedeutung. Die Ergebnisse des Vertrauenspanels bieten zahlreiche Impulse für die zukünftigen Inhalte unserer Site“.

Wie sieht also der individuelle Erwartungs-Index der Internet-Nutzer aus? Welche Nutzertypen gibt es? Wie sind diese charakterisiert und wie ist es um ihr typspezifisches Vertrauen in Medium und Angebote bestellt? Reagieren Sie auf vertrauensbildende Maßnahmen? Und wenn ja, wie? Erkenntnisse, die heute noch primär die Online-Buchung von Reisen betreffen oder den Kauf technischer Produkte werden bereits morgen Relevanz haben für das die gesamte Internet-Wirtschaft. Das in Kooperation mit der Hanse Merkur Versicherung AG entstandene VIR Online Vertrauenspanel liefert erstmals Zahlen, wo bisher Vermutungen und Vorurteile vorherrschten.

Nachdem wir in einer vorangegangenen Pressemitteilung bereits auf die Datengrundlage, auf Stichprobengröße, Kooperationspartner, das durchführende Institut und den Auswerter eingegangen sind, wollen wir heute auf die Ergebnisse des Panels zu sprechen kommen – insbesondere die vier identifizierten Online-Vertrauenstypen:

Immer vorneweg – die Trendfolger

Trendfolger sind eher jüngere, reisefreudige und überwiegend männliche Wenigsurfer mit hoher Technik- und Trendaffinität. Sie haben einen überdurchschnittlichen Bildungsgrad, bevorzugen eigentlich klassische Medien, wollen im Bereich Technik immer zu den Ersten gehören und interessieren sich verstärkt für das Themen Reisen und Tourismus. Sie stellen 19 Prozent der Internet-Nutzer.

Permanent online – die Qualitätsjäger

Qualitätsjäger sind liegen im mittleren bis älteren Alterssegment und sind souveräne Intensivsurfer beiderlei Geschlechts mit ausgeprägten Qualitätserwartungen. Sie haben ein hohes Einkommen und kaufen online bevorzugt qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen und sind im Vorfeld ihrer Kaufentscheidung sehr intensiv im Internet unterwegs um Meinungen, Testberichte und Empfehlungen zu recherchieren. Sie machen 32 Prozent der Internet-Nutzer aus.

Schwer auszurechnen – die Spontanklicker

Spontanklicker sind eher ältere, Aufwand meidende Gelegenheitssurfer beiderlei Geschlechts mit Neigung zu Schnäppchenkauf. Wenn es allzu viel Zeit und Aufwand bedeutet, verzichten sie lieber auf intensives Recherchieren im Internet. Stattdessen neigen sie zu spontanen Kaufentscheidungen, insbesondere wenn Schnäppchen locken. 22 Prozent aller Internet-Nutzer entsprechen diesem Typus.

Immer übervorsichtig – die Traditionalisten

Traditionalisten sind eher jüngere, misstrauische Gelegenheitssurfer vorwiegend weiblichen Geschlechts mit generellen Internet-Vorbehalten. Sie haben ein eher niedriges Einkommen, sind überaus konservativ und oft übervorsichtig und vertrauen dem Medium Internet eher weniger. Insbesondere Produkte höheren Wertes scheuen sie bei einem möglichen Online-Kauf. Allenfalls die Aussicht auf besondere Preisvorteile vermag sie von ihren Vorbehalten abzubringen. Mit 27 Prozent stellen sie gut ein Viertel aller Internet-Nutzer.

Der Erwartungs-Index – Dreh- und Angelpunkt des VIR Online Vertrauenspanels

„Mit dem Erwartungs-Index geben wir Online-Vermarktern und insbesondere unseren Mitgliedern, den Online-Reiseportalen, den Schlüssel in die Hand zum stetigen Verbessern ihrer Dienstleistungen und Web-Angeboten“, betont Claudia Brözel, Vorstand des VIR, „Und das,“ so fährt sie fort, „ist allein schon die Investition wert, die wir zur Durchführung dieser wegbereitenden Studie getätigt haben, die wir ab dem nächsten Jahr auch europaweit aufbauen wollen, um europäische Nuancen aufzeigen zu können.“

Der Erwartungs-Index ist in der Tat der Schlüssel zum typengerechten Vertrauensaufbau der vier Online-Vertrauenstypen. Er zeigt auf, welche spezifischen Erwartungen der jeweilige Typus erfüllt sehen will, um dem Medium größeres Vertrauen entgegenzubringen. Generell gilt:

Je niedriger der Index, desto höher ist die Erwartung an vertrauensbildende Maßnahmen.

Je höher der Index, desto wichtiger sind emotionale Maßnahmen und Botschaften und umso weniger wichtig technische Aspekte.

Die Trendfolger erreichen mit 63 Prozent den höchsten Erwartungs-Index. Einfache Seitenstrukturen und hohe Usability stärken Ihr Vertrauen in das Medium Internet.

Die Qualitätsjäger kommen mit 55 Prozent auf den niedrigsten Wert. Einfache Buchungsfunktionen, überzeugende Testberichte und deutlich kommunizierter Mehrwert erhöhen ihr Vertrauen in das Medium Internet.

Die weiteren Werte, Schlussfolgerungen und konkrete Ansätze zur Vertrauensbildung der vier Typen von Online-Nutzern entnehmen Sie dem Steckbrief der Studie oder dem (kostenpflichtigen) Chartbericht zur Studie selbst. Der Chartbericht kann für eine Schutzgebühr von 35,00 Euro zzgl. MwSt. unter info@v-i-r.de als pdf bestellt werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) Pressestelle Barthstr. 26, 80339 München Telefon: () , Telefax: ()

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