Pressemitteilung | Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)
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Überreichung der ersten aid-Ernährungsführerscheine: dlv-Präsidentin Brigitte Scherb fordert, dass mehr hauswirtschaftliche Kenntnisse in Schule und Gesellschaft getragen werden / LandFrauen bereits in 700 Schulklassen aktiv

(Berlin) - „Die Nachfrage von Schulen, sich den aid-Ernährungsführerschein mit Hilfe einer LandFrau ins Klassenzimmer zu holen, ist sehr groß,“ sagte die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) Brigitte Scherb auf der Pressekonferenz anlässlich der Überreichung der ersten Ernährungsführerscheine an die Schüler der dritten Grundschulklasse in der Hermann-Gmeiner-Schule in Berlin-Lichtenberg. „Die Erfahrungen an der Schulbasis zeigen, dass die Schulen den Einsatz der LandFrauen als große Unterstützung und Bereicherung betrachten.“

Die LandFrauen wollen mit diesem Projekt allerdings nicht nur den Lernort Schule unterstützen, sie haben genauso den Lernort Familie im Auge, betonte die Präsidentin in ihrem Statement. „Wir ordnen das Projekt zur Umsetzung des aid-Ernährungsführerscheins in unsere Forderung nach Stärkung der HausWirtschaft in Gesellschaft und Schule ein.“

„Die LandFrauen waren diejenigen, die in den letzten Jahrzehnten das Wissen um eine gesunde Ernährung und um die HausWirtschaft als Alltagskompetenz auf Grund ihrer Herkunft und ihrer Geschichte aufrechterhalten haben,“ sagte die Präsidentin in ihrem Statement. Dieses Wissen kann heute in vielen Familien nicht mehr Kindern und Jugendlichen vermittelt werden, weil bereits die Elterngeneration es nicht mehr beherrscht. Gerade das Ernährungswissen könne nicht nur theoretisch vermittelt werden. Nachhaltige Lernerfolge werden nur durch eigenes Tun erreicht. Die Verknüpfung aus theoretischem Wissen mit praktischer Umsetzung wird in idealer Weise durch das Teamteaching von Lehrerinnen und Lehrern mit den LandFrauen erreicht, sagte Brigitte Scherb. Für den dlv ist die Umsetzung des aid-Ernährungsführerscheins durch LandFrauen Teil seines Anliegens, mehr hauswirtschaftliche Kenntnisse in Schule und Gesellschaft zu tragen.

Im September 2007 sind 77 LandFrauen vom aid infodienst in zweitägigen Praxistrainings in der Umsetzung des aid-Ernährungsführerscheins qualifiziert worden. Weitere 88 LandFrauen werden Anfang 2008 folgen, sodass insgesamt 165 LandFrauen in 1650 Schulklassen den aid-Ernährungsführerschein noch bis Ende Februar 2009 umsetzen können. Das Projekt stößt bei Kindern, Eltern und Lehrkräften auf eine positive Resonanz. Seit Anfang November sind die LandFrauen bereits in 700 Schulklassen an den Schulen aktiv.

Die Einsätze der LandFrauen werden mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Sponsorengeldern der Lidl-Stiftung, der Fa. Kaufland und der landwirtschaftlichen Rentenbank finanziert, so dass für die Schulen nur Kopierkosten und Kosten in Höhe von ca. 3,00 Euro pro Kind für die benötigten Lebensmittel entstehen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft Lilo Schön, Leitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 284492910, Telefax: (030) 284492919

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