Pressemitteilung | Bund der Deutschen Landjugend e.V. (BDL)
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Überschuss in Zukunft investieren / Bundesagentur für Arbeit soll verstärkt Ausbildung fördern

(Berlin) - Jetzt ist der Aufschwung auch bei der Bundesagentur für Arbeit angekommen. Statt eines Defizits gibt es einen Überschuss von rund neun Milliarden Euro. „Die bereits beschlossene Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung ist gut und richtig. Der verbleibende Überschuss sollte aber in die Zukunft investiert werden – in die Förderung der Ausbildung“, so Gunther Hiestand, Vorsitzender des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL).

Noch immer suchen bundesweit rund 150.000 SchulabgängerInnen einen Ausbildungsplatz. Zugleich klagen viele Unternehmen über einen Mangel an Fachkräften, den sie zum Teil selbst verschuldet haben, weil die kostenintensive Nachwuchsförderung dem Staat überlassen wird. „Hier und jetzt gibt es die Möglichkeit, Jugendliche von der Straße zu holen und aus ihnen die Fachkräfte zu machen, die unsere Gesellschaft braucht“, stellt der BDL-Vorsitzende angesichts des Milliarden-Überschusses fest.

Der Bund der Deutschen Landjugend hält es für dringend geboten, dass allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance eingeräumt wird, sich zu bilden und zu arbeiten. „Nur so können sie für ihren Unterhalt sorgen, sich eigenständig entfalten und in einem sozialen Gefüge etablieren“, heißt es im BDL-Grundsatzpapier Jugendpolitik, das der größte Jugendverband im ländlichen Raum im April verabschiedet hat.

„Wenn der Überschuss in Ausbildung gesteckt wird, profitiert auf kurze Sicht die Jugend, auf lange Sicht aber unsere Gesellschaft“, so der BDL-Vorsitzende Gunther Hiestand.

Quelle und Kontaktadresse:
Bund der Deutschen Landjugend im Deutschen Bauernverband e.V. (BDL), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft Pressestelle Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 31904-253, Telefax: (030) 31904-206

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