Pressemitteilung | Deutsches Verkehrsforum e.V. (DVF)
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Ulrich Klaus Becker zur geplanten KFZ-Steuerumstellung / Ziel muss die CO2-basierte KFZ-Steuer bleiben

(Berlin) - Ulrich Klaus Becker, Präsidiumsmitglied des Deutschen Verkehrsforums und ADAC-Vizepräsident für Verkehr, forderte angesichts der aktuell diskutierten Änderung der KFZ-Steuer, dass diese kurzfristigen Pläne auf keinen Fall die geplante CO2-basierte KFZ-Steuer ersetzen dürfen.

"Die Politik würde eine große Chance vergeben, wenn sie jetzt nicht auch gleich diese aus ökologischer Sicht unverzichtbare Nachfolgeregelung ab dem Jahr 2010 träfe.", so Becker.

Nach Vorschlägen des Bundesumweltministers Sigmar Gabriel solle zur Konjunkturankurbelung bis zu zwei Jahre lang keine Kfz-Steuer für umweltfreundliche Neuwagen anfallen. Den Planungen zufolge sollen Neuwagen der Schadstoffklassen Euro-5 und Euro-6 ab dem kommenden Jahr für zwei Jahre von der Steuer befreit werden; Wagen mit der Abgasnorm Euro-4 sollen ein Jahr Steuerbefreiung erhalten.

Becker hierzu: "Aus umweltpolitischer, aber auch wirtschaftlicher Sicht ist die CO2-bezogene KFZ-Steuer das richtige Instrument. Schon heute ist für viele Konsumenten ein verbrauchsarmes und umweltfreundliches Auto ein entscheidendes Kaufargument. Diese Einstellung sollte auch durch entsprechende Steueranreize gefördert werden und so den Absatz von Neuwagen stärken. Das käme dem Klima und der Wirtschaft zugute."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutsches Verkehrsforum e.V. Ingrid Kudirka, Leiterin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Klingelhöferstr. 7, 10785 Berlin Telefon: (030) 2639540, Telefax: (030) 26395422

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