Pressemitteilung | (BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
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„Umfangreiche Investitionen in Brasilien“ / Hoher Bedarf in Verkehrs- und Energie-Infrastruktur / Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage beginnen / Brasiliens Wirtschaftsminister kommt nach Köln

(Berlin) - „Eine stabile Wirtschafts- und Finanzpolitik, ein Investitionsprogramm von über 200 Milliarden Euro bis 2010 und die jüngsten positiven Bewertungen der Ratingagenturen Fitch und Standard & Poor´s lassen in Zukunft umfangreiche Investitionen deutscher Unternehmen in Brasilien erwarten.“ Das sagte Beatrice Kühne, BDI-Abteilungsleiterin Internationale Märkte, im Vorfeld der Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage, die am Sonntag (24. August 2008) in Köln beginnen.

Das Motto der diesjährigen Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage lautet „Mobilität, Energiesicherheit und Klimaschutz – Herausforderungen für Wirtschaft und Politik“. Schwerpunkt ist der Beitrag der Industrie bzw. der Umwelttechnologie zur Sicherung von Mobilität und nachhaltiger Produktion. „Die Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage versprechen in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg zu werden. Weit über 500 Teilnehmer haben sich angemeldet, etwa die Hälfte davon aus Brasilien“, erklärte Kühne. Die Veranstaltung findet statt vom 24. bis 26. August.

Der Investitionsbedarf ist in Brasilien insbesondere in der Verkehrs- und Energieinfrastruktur groß. Dies gilt besonders mit Blick auf die Fußballweltmeisterschaft 2014. Kühne: „Daraus ergeben sich für die deutsche Wirtschaft zahlreiche Möglichkeiten, in Brasilien Industrietechnologie auf höchstem Niveau zu investieren.“

Mit rund 190 Millionen Einwohnern und einem stabil wachsenden Bruttoinlandsprodukt von über 1,3 Milliarden US-Dollar (2007) zählt Brasilien zu den großen aufstrebenden Volkswirtschaften. Das Land ist Deutschlands wichtigster Handels- und Investitionspartner in Lateinamerika. Umgekehrt ist Deutschland, nach den USA, China und Argentinien, viertwichtigstes Einfuhrland für Brasilien. Deutsche Ausfuhren nach Brasilien sind im vergangenen Jahr um 33 Prozent auf über acht Milliarden US-Dollar gestiegen.

Die Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage werden vom BDI und seinem brasilianischen Schwesterverband CNI (Confederacao Nacional da Indústria) ausgerichtet – bereits zum 26. Mal. Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft beider Länder nehmen daran teil: Wirtschaftsminister Miguel Jorge und Vize-Außenminister Samuel Pinheiro Guimarães aus Brasilien, der Vizepräsident des brasilianischen Industrieverbands, Alcantaro Correa, sowie von deutscher Seite der Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, Jürgen Rüttgers, der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Bernd Pfaffenbach, der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Matthias von Randow, die Parlamentarische Staatsekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Astrid Klug, und BDI-Präsident Jürgen R. Thumann.

Informationen zu den Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen finden Sie im Internet unter:

www.bdi.eu/brasilien2008.

Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Petra Ganser, Sekretärin, Presse und Kommunikation Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566

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