Pressemitteilung | Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
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Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach: Gute Noten für die Berufsbildung im deutschen Baugewerbe

(Berlin) - „Die Berufsbildung im deutschen Baugewerbe genießt in der Bevölkerung nach wie vor einen Spitzenruf. Fast die Hälfte traut der Berufsbildung „Made in Germany“ sogar mehr zu als den Berufsbildungssystemen anderer europäischer Länder. Darauf können wir mit Recht stolz sein“. Diesen Schluss zieht der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, aus einer Studie, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), des Bundesverbandes Baustoffe – Steine und Erden (BBS) und des Bundesverbandes der Deutschen Zementindustrie (BDZ) zum Image in der Bauwirtschaft erarbeitet hat.

Nach der repräsentativen Umfrage glauben 48 Prozent der Befragten, dass Baufachkräfte in Deutschland eine bessere Ausbildung erhalten als in anderen europäischen Ländern; nur 4 Prozent vertreten die Auffassung, dass in der deutschen Bauwirtschaft schlechter ausgebildet wird als in den Bauwirtschaften anderer europäischer Länder. Knipper: „Unsere intensiven Bemühungen um ein modernes Aus- und Weiterbildungssystem tragen heute Früchte.“

Gleichzeitig warnt Knipper davor, sich mit den positiven Befragungsergebnissen zufriedenzugeben. Zwar glauben 60 Prozent der Bevölkerung, dass der Bauberuf „viel Verantwortungsbewusstsein erfordert“, 59 Prozent, dass es sich um eine Arbeit handele, „die einen herausfordert, bei der man sich beweisen kann“; gleichzeitig verbinden die Befragten den Bauberuf aber auch mit Arbeitsplatzunsicherheit, schlechte Vereinbarkeit mit dem Familienleben und Überstunden. „Die zehnjährige Baukrise wirkt sich insbesondere beim wichtigen Thema der Arbeitsplatzsicherheit negativ aus“, so Knipper, „hier müssen wir alles tun, um das Vertrauen der Bürger in die Zukunftsfähigkeit der Branche und die Sicherheit der Arbeitsplätze wiederherzustellen. Vor allem für junge Leute muss wieder gelten: Sei schlau, geh zum Bau.“

Für die deutsche Bauwirtschaft hat das Ausbildungsjahr 2007/2008 vielversprechend begonnen: Immerhin konnten 10.400 neue Lehrverträge abgeschlossen werden, 930 mehr als im Vorjahr. Insgesamt erlernen damit zur Zeit in Deutschland etwa 35.600 junge Leute einen von mehr als 40 Bauberufen.

Quelle und Kontaktadresse:
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. Dr. Heiko Stiepelmann, stellv. Hauptgeschäftsführer, Kommunikation Kurfürstenstr. 129, 10785 Berlin Telefon: (030) 212860, Telefax: (030) 21286240

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