Umweltausschuss zur EU-Pflanzenschutz-Novelle: Rückschritt für Europa
(Frankfurt am Main) - Mit Bestürzung nehmen die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln das Ergebnis der Abstimmung im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments zur Kenntnis. Wichtige Ziele des Kommissionsentwurfs, wie Innovationsförderung und Harmonisierung im Pflanzenschutz, sind Makulatur, wenn das Plenum diese Beschlüsse nicht zurückweist, erklärt dazu Volker Koch-Achelpöhler, Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V., in Frankfurt. Der Abbau des Datenschutzes und die Einführung neuer Bewertungskriterien für die Wirkstoffe würden Innovationen blockieren oder zumindest erheblich erschweren. Anstelle von mehr Harmonisierung in Europa werde einer Renationalisierung der Pflanzenschutzpolitik der Boden bereitet. Die von der Ausschussvorsitzenden Hiltrud Breyer beschworene win-win-Situation sei daher nirgends zu entdecken. Die heutigen (12. September 2007) Beschlüsse bringen nicht nur Industrie und Landwirtschaft, sondern auch den Verbraucherschutz auf die Verliererstraße, so Koch-Achelpöhler.
Quelle und Kontaktadresse:
Industrieverband Agrar e.V. (IVA)
Hannelore Schmid, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mainzer Landstr. 55, 60329 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 2556-1281, Telefax: (069) 2556-1298
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