Pressemitteilung | dbb beamtenbund und tarifunion - Bundesleitung
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UN-Tag des öffentlichen Dienstes / DBB warnt vor sinkender Konkurrenzfähigkeit des öffentlichen Dienstes

(Berlin) - Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen hat anlässlich des am 23. Juni 2007 bevorstehenden UN-Tags des öffentlichen Dienstes nachdrücklich vor der sinkenden Konkurrenzfähigkeit des Staatsdienstes auf einem sich verändernden deutschen Arbeitsmarkt gewarnt. Heesen: „Allein aus Gründen der Altersstruktur werden wir in den nächsten Jahren eine große Zahl von freiwerdenden Stellen zu besetzen haben. Gleichzeitig sinkt das Angebot auf dem Arbeitsmarkt. Der öffentliche Dienst gerät zwangsläufig in verschärfte Konkurrenz zur Privatwirtschaft. Die Politiker ignorieren dieses Problem bisher weitgehend.“

Die Bezahlungssituation gerade für Berufseinsteiger im öffentlichen Dienst, die Aufstiegschancen und die Fortbildungsmöglichkeiten müssen dringend verbessert werden, so der dbb Chef weiter: „Wir müssen auch die besten Leute für den Staat gewinnen können. Für Steuerfachleute, IT-Experten, Techniker, Lehrer und Polizisten muss der öffentliche Dienst annähernd so attraktiv sein, wie ein vergleichbarer Job in der Wirtschaft, sonst sinkt die Konkurrenzfähigkeit und damit die Leistungsfähigkeit des Staates.“

Der UN-Public Service Day wurde im Jahr 2003 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen und in die UN-Liste Internationaler Tage aufgenommen, um Wert und Bedeutung des öffentlichen Dienstes für die Gesellschaft auf lokaler, nationaler und globaler Ebene zu würdigen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Beamtenbund e.V. Beamtenbund und Tarifunion (dbb) Dr. Frank Zitka, Pressesprecher Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin Telefon: (030) 40815400, Telefax: (030) 40814399

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