Pressemitteilung | Verbraucherzentrale Sachsen e.V.
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Unberechtigte Abbuchungen verunsichern Verbraucher / Neues Faltblatt der Verbraucherzentrale zum Zahlungsverkehr

(Leipzig) - Vor wenigen Tagen informierte die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien die Verbraucherzentrale Sachsen über missbräuchliche Kontoabbuchungen bei mehr als 300 Kunden. "Wegen solcher immer wiederkehrenden Datenmissbräuche empfehlen wir den Verbrauchern, wenigstens einmal wöchentlich ihre Kontoauszüge zu kontrollieren", sagt Jens Dietrich, Referent für Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Sachsen. Nur so kann man unberechtigte Abbuchungen schnell erkennen und unverzüglich bei seinem kontoführenden Kreditinstitut reklamieren. Dieses wird dann eine Berichtigung des Kontostandes vornehmen.

Infolge der Datenskandale der letzten Monate sind nun viele Bürger verunsichert. Im Zusammenhang mit dem Aufruf, möglichst wenige persönliche Daten preiszugeben, fragen sich Verbraucher, ob sie überhaupt noch Einzugsermächtigungen erteilen sollten. Dies wurde unter anderem auf der Veranstaltung der Verbraucherzentrale Sachsen "Bei Daten bleibt Geiz geil" vor wenigen Tagen deutlich. Schließlich muss für den Kontoeinzug die Kontoverbindung bekannt gegeben werden, und man weiß heute nicht mehr, in welche Hände diese Daten geraten können. Andererseits verlangen nicht wenige Anbieter beim Vertragsabschluss diese Zahlungsart. Andere bargeldlose Zahlungsformen, wie die Überweisung oder die Kartenzahlung, sind aber auch nicht hundertprozentig sicher. Gefälschte Überweisungsformulare wurden in der Vergangenheit von Banken oft genug nicht erkannt. Sollte man es also doch mit dem Spruch "Nur Bares ist Wahres" halten?

Das neue Faltblatt der Verbraucherzentrale Sachsen "Wie zahle ich richtig?" informiert über die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten von A wie Abbuchung bis Ü wie Überweisung. Interessierte Verbraucher erfahren zum Beispiel, welche Regeln bei einer Überweisung gelten und worauf bei Kartenzahlung geachtet werden sollte. "Der Einzugsermächtigung haben wir in unserem Informationsmaterial besonderes Augenmerk gewidmet", hebt Dietrich hervor. Beim richtigen Umgang mit ihr bestehen für Verbraucher kaum Risiken. Der Flyer ist in allen Beratungseinrichtungen kostenlos erhältlich. Das Material kann auch von der Internetseite www.verbraucherzentrale-sachsen.de kostenlos heruntergeladen werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Verbraucherzentrale Sachsen e.V. Pressestelle Brühl 34-38, 04109 Leipzig Telefon: (0341) 696290, Telefax: (0341) 6892826

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