Unterrichtsgarantie plus für eine verlässliche Schule / VhU fordert Landtagsfraktionen zu mehr Sachlichkeit in der Diskussion auf
(Frankfurt am Main) - Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) hat die politischen Parteien und Interessenverbände bei der Diskussion um die Unterrichtsgarantie plus zu mehr Sachlichkeit aufgefordert. Die Diskussion um die Unterrichtsvertretung wird immer mehr zur Provinzposse, kommentierte Jörg E. Feuchthofen, für Bildung zuständiger Geschäftsführer der VhU, den aktuellen Streit in der hessischen Bildungspolitik. Derzeit werde der richtige Ansatz, Schulen für Kinder und Eltern verlässlicher zu gestalten und ihnen hierfür die finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, aus Gründen der politischen Opportunität kaputt geredet. Einer Kultusministerin von Seiten der parlamentarischen Opposition Absolutismus oder gar Autismus vorzuwerfen, wenn sie als Dienstherrin Schulleitern, die sie in den Medien öffentlich kritisieren, mit Sanktionen droht, hält die VhU nicht nur für schlechten politischen Stil, sondern schlichtweg für falsch. Jeder Filialleiter, der in den Medien seine eigene Firmenleitung öffentlich kritisieren würde, müsste am gleichen Tag mit Recht seine Papiere abholen, verdeutlichte Feuchthofen. Zudem hätten Schulleiter als unkündbare Beamte auch noch eine erhöhte Loyalitätspflicht gegenüber ihrem Dienstherrn.
Alle gesellschaftlichen Gruppen seien sich doch darüber einig, dass Schule verlässlicher werden muss, Schulen mehr Freiräume beim Einsatz ihrer finanziellen Mittel erhalten sollen und hierzu die Schulleitung gestärkt werden muss. Wichtig ist im Kern, dass sich Eltern darauf verlassen können, dass ihre Kinder pünktlich in die und aus der Schule kommen, sagte Feuchthofen. Und genau dies stelle die Initiative Unterrichtsgarantie plus der Landesregierung sicher. Wenn dann auch noch zusätzlich eine ordentliche Unterrichtsvertretung gelinge, sei dies umso besser. Den Sachstreit über den Begriff Unterrichtsgarantie kann der VhU-Geschäftsführer zwar inhaltlich nachvollziehen, nicht aber das Ausmaß und die Polemik der aktuellen politischen Diskussion.
Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU)
Heike Krasemann, Referentin, Pressestelle
Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- Staatliche Verteuerung von Brenn- und Kraftstoffen beenden und CO2-Mautkomponente streichen
- Kommunalwahl: Digitalisierungspotential in Mittelhessen nutzen – Wirtschaftsstandort stärken
- Sozialversicherungsbeitrag / Pollert: Bundesrats-Forderung zur Entlastung der Beitragszahler in der Kranken- und Pflegeversicherung ist richtig, greift aber noch zu kurz
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

