VBE zum 1. OECD-Kinderbericht
(Berlin) - "Die Kinder- und Familienpolitik in der Bundesrepublik muss zumindest neu überdacht werden", schlussfolgert VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann aus dem heute (1. September 2009) vorgestellten 1. Kinderbericht der OECD. "Der VBE erwartet von der neuen Bundesregierung, dass sie das System öffentlicher Finanzen für Kinder so ausrichtet, dass mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit gesichert werden." Dazu gehöre aus Sicht des VBE auch die Pflicht der Länder, so Beckmann, den Besuch der Kindergärten grundsätzlich gebührenfrei für Eltern vorzuhalten, wie das in Rheinland-Pfalz ab heute (1. September 2009) gelte.
Beckmann sagt weiter: "Obwohl die öffentlichen Ausgaben für Kinder und Jugendliche sich im internationalen Vergleich sehen lassen können, bewirken die Mittel nicht die notwendige Chancengleichheit." Ganz offensichtlich würde der hohe Anteil direkter Familientransfers die soziale Situation der Kinder nur bestätigen. Auch würden immer noch zu große regionale Angebotsunterschiede in der frühkindlichen und vorschulischen Bildung Kinder aus einkommensschwachen Familien benachteiligen und deren Bildungschancen verschlechtern, betont Beckmann.
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Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)
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