Pressemitteilung | Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI)
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VCI zum Referentenentwurf des BMF / Bei der Reform der Erbschaftsteuer stimmt die Chemie noch nicht

(Frankfurt am Main) - Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) bewertet den Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums zur Erbschaftsteuer zurückhaltend. VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann sagte: "Die Zugeständnisse von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble reichen bei weitem nicht aus, um Arbeitsplätze in mittelständischen und vor allem großen Familienunternehmen zu sichern."

Laut Referentenentwurf bleiben rund 98 Prozent aller Unternehmen von der Erb-schaftsteuer verschont. Es kommt nach Meinung des VCI-Hauptgeschäftsführers jedoch nicht nur darauf an, dass Unternehmen von der Erbschaftsteuer befreit sind. "Entscheidend ist, dass Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Deutschland gesichert werden. Das gelingt mit dem Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums für große Familienunternehmen noch nicht", kritisierte Tillmann. Für diese Unternehmen schafft die Verdoppelung der Prüfschwelle für die sogenannte Verschonungsbedarfsprüfung keine Erleichterung.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) Pressestelle Mainzer Landstr. 55, 60329 Frankfurt am Main Telefon: (069) 2556-0, Fax: (069) 2556-1471

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