Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)

VDIK fordert: Unsachliche Diskussion über die Einführung einer Strafsteuer für Diesel unverzüglich beenden

(Bad Homburg) - Der Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen e.V. (VDIK) lehnt die Forderungen der Regierungskoalition nach einer einseitigen Erhöhung der Mineralölsteuer für Diesel eindeutig ab. VDIK-Präsident Volker Lange appelliert an die Politiker: „Durch diese sehr unsachlich geführte Diskussion kommt es zu einer weiteren unnötigen Irritationen des ohnehin noch schwächelnden Pkw-Marktes. Ich fordere die Politik auf, diese Sommerlochdiskussion zu beenden, bevor weiterer Schaden für die deutsche Wirtschaft angerichtet wird.“

Der VDIK begründet seine Aufforderung mit folgenden Argumenten:

- Zur Bewertung der Besteuerung von Dieselfahrzeugen muss das gesamte System bestehend aus niedriger Mineralöl- und hoher Kraftfahrzeugsteuer betrachtet werden.

- Durch die einseitige und gezielte Benachteiligung der Dieselfahrzeuge wird ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts zur zukünftigen Reduktion des Flottenkraftstoffverbrauchs sowie der CO2-Emissionen angegriffen.

- 80 Prozent des Dieselkraftstoffs in Deutschland werden gewerblich genutzt. Eine einseitige Erhöhung der Mineralölsteuer auf Diesel gefährdet die begonnenen Bemühungen um eine Harmonisierung der Wettbewerbsbedingungen auf dem europäischen Transportmarkt.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen e.V. ( VDIK ) Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg Telefon: 06172/98750, Telefax: 06172/987520

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