Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)

VDIK gegen Ausdehnung der Mautpflicht auf leichtere Lkw

(Bad Homburg) - Die Maut für Lkw wird für Fahrzeuge ab 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht erhoben. Seit Einführung fordert der VDIK, dass
- alle Einnahmen 1 : 1 in die Straßenverkehrsinfrastruktur fließen.
- die dem Speditionsgewerbe zugesagte Kompensation (ca. 600 Mio. Euro) durchgesetzt wird.

VDIK-Präsident Volker Lange: "Leider kein Ende der politischen Sonntagsreden! Die bekannt gewordenen Pläne in der Union, die Mautpflicht auf 7,5 Tonnen abzusenken, wird vom VDIK abgelehnt, da sie zu einer zusätzlichen Kostenerhöhung besonders der mittelständischen Unternehmen führt und sachlich nicht gerechtfertigt ist. Die Politik sollte der Versuchung widerstehen, die Geldquelle 'Lkw-Maut' zum Stopfen der Haushaltslöcher auszudehnen."

Im Übrigen weist der VDIK darauf hin, dass die vom EU-Parlament kürzlich veröffentlichten Beschlüsse die Erweiterung der Mautpflicht auf Lkw unter 12 Tonnen nicht zwingend vorschreiben.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) Pressestelle Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520

(tr)

Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands

NEWS TEILEN: