Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
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VDIK: Höhere Belastungen durch das Energiesteuergesetz sind kontraproduktiv und dem Bürger nicht zuzumuten!

(Bad Homburg) - Mit der Initiative 'Pro saubere Luft' werden die VDIK-Mitglieder Anreize schaffen, Fahrzeuge Euro1 und schlechter mittelfristig aus dem Verkehr zu ziehen. Diese rund 16 Millionen Fahrzeuge, die den Großteil der im Straßenverkehr entstehenden Emissionen verursachen, sollen ab dem 01. April 2006 mit geeigneten Fördermaßnahmen zurückgenommen und entsorgt werden.

Im Gegenzug fordert der VDIK von der Politik die Gleichbehandlung aller alternativen Antriebstechnologien. Insbesondere die Verbreitung des Hybridantriebs und der Erd- bzw. Flüssiggastechnologie muss vorangetrieben werden. VDIK-Präsident Volker Lange: „Aus Gründen der Planungssicherheit und des Vertrauensschutzes im Hinblick auf die bereits getätigten und noch zu erwartenden erheblichen Investitionen der Hersteller ist eine Steuerbegünstigung sowohl beim Erd- als auch beim Flüssiggas bis 2020 unerlässlich.“

Darüber hinaus muss der Grad der Beimischung von Biodiesel zum konventionellen Kraftstoff erhöht werden. Volker Lange betont: „Diese Maßnahmen dürfen aber nicht zu Preissteigerungen durch eine höhere Belastung mit Energiesteuer führen.“

Dass auf Biokraftstoffe, die vollständig aus Biomasse bestehen, wie zum Beispiel Bioethanol und synthetische Kraftstoffe („Sundiesel“), keine Energiesteuer erhoben wird, begrüßt der VDIK ausdrücklich. Volker Lange: „Diese positive Entwicklung darf auch in Zukunft nicht mit dem in Politikerkreisen beliebten Spiel: ‚Wenn es sich nicht bewegt, subventioniere es - wenn es sich bewegt, belaste es mit Steuern’ unterdrückt werden.“

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) Thomas Böhm, Referent Presse/PR/Messen Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520

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