VDIK lehnt Wegezoll für Pkw ab
(Bad Homburg) - Ist eigentlich schon wieder Zeit für Sonntagsreden? Die durch Unions-Fraktionschef Volker Kauder erneut ins Gespräch gebrachte Einführung einer streckenabhängigen Pkw-Maut lehnt der VDIK nach wie vor strikt ab.
VDIK-Präsident Volker Lange: Der deutsche Autofahrer hat schon längst die Autobahnen durch Kfz-Steuer, Mineralölsteuer und andere Steuerarten mehrfach bezahlt. Viel zu oft sind in den öffentlichen Diskussionen von Politikern steuerliche Entlastungen für die Autofahrer und Bürger in Aussicht gestellt worden. Immer wieder mussten die schon hoch belasteten Autofahrer feststellen, dass dies nur leere Worthülsen waren. Für den Bürger ist keine weitere Belastung mehr akzeptabel, jetzt muss einmal ein Schlussstrich gezogen werden!
Eine streckenabhängige Gebühr nach Vorbild der Lkw-Maut ist technisch aufgrund der Datenfülle wohl auch künftig nicht realistisch. Der sehr hohe Verwaltungsaufwand steht angesichts der verhältnismäßig geringen streckenabhängigen Gebühr, die bei einer Pkw-Maut realistisch angesetzt werden könnte, in keinem wirtschaftlichen Verhältnis. Entstehende Kosten sind nicht zu finanzieren.
Die vom VDIK seit Jahren geforderte Zweckbindung der Lkw-Maut für den Straßenverkehr ist schon heute nicht sichergestellt. Ebenso würde eine Pkw-Maut im allgemeinen Haushalt versickern.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
Pressestelle
Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg
Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520
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