VDIK, ZDK und Hochschule St. Gallen kooperieren: Neues Programm für Business Leaders
(Berlin) - Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) schaffen gemeinsam mit der Universität St. Gallen sowie hochkarätigen Wissenschaftlern und C-Level-Managern der Automobilbranche eine neue Plattform für die zukünftige Führungsgeneration: Das Senior Executive-Programm “Future Automotive Business Leader”.
VDIK-Präsidentin Imelda Labbé: „Um Verantwortung für eine Marke oder eine große Händlergruppe zu übernehmen, kommt es auf ein belastbares Netzwerk aus Automobilhandel und Automobilherstellern an. Die kommende Führungsgeneration der Branche braucht jetzt das strategische Handwerkszeug und einen visionären Blick über den eigenen Horizont hinaus, um Potenziale zu erkennen und die eigene Leitungsrolle zu leben.“
Der “Future Automotive Business Leader” bringt die wichtigsten Potenzialträgerinnen und Potenzialträger zusammen, um ein Netzwerk zu schaffen, das die Branche in die Zukunft trägt. Die Teilnehmenden erhalten das Zertifikat “Future Automotive Business Leader” der Universität St. Gallen und sind nach Abschluss Teil des exklusiven Alumni-Netzwerks des Instituts für Mobilität der Universität St. Gallen.
„Mit diesem Programm wollen wir die zukünftigen Top-Managerinnen und Manager bei Herstellern und Händlern befähigen und auch dazu motivieren, die Zukunft der individuellen Mobilität aktiv und erfolgreich zu gestalten“, so Prof. Andreas Herrmann, Direktor und Gründer des Instituts für Mobilität, Universität St. Gallen.
„Wer die Automobilbranche von morgen führen will, muss bereit sein, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln“, erklärt ZDK-Präsident Thomas Peckruhn. „Der “Future Automotive Business Leader” ist ein konsequentes Follow-Up-Programm für Absolventinnen und Absolventen unserer Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC), die nach einigen Jahren erfolgreicher Berufspraxis ihre Managementkompetenzen gezielt weiterentwickeln und ihre strategischen sowie unternehmerischen Fähigkeiten im engen Schulterschluss von Handel und Herstellern ausbauen möchten.“
Die vier Programm-Module:
- Future Automotive Business Leaders (Prof. Dr. Andreas Herrmann): Welche Veränderungen bei Kunden, im Wettbewerb, bei der Technologie, bei der Etablierung neuer Geschäftsmodelle und beim Gesetzgeber beeinflussen zukünftig das Geschäft mit individueller Mobilität?
- Leadership, Change und Transformation (Prof. Dr. Wolfgang Jennewein): Wie stellen sich Führungskräfte dem Veränderungsdruck auf vernetzten und unsicheren Märkten der Automobilwirtschaft und können dabei gleichzeitig ihren Teams Orientierung und Vertrauen vermitteln?
- Innovation von Geschäftsmodellen (Prof. Dr. Oliver Gassmann): Wie lassen sich durch Geschäftsmodell-Innovationen neue Wertangebote schaffen, zusätzliche Erlösquellen erschließen und eine nachhaltige Differenzierung im Markt durchsetzen? Digitalisierung und Künstliche Intelligenz spielen dabei eine Schlüsselrolle.
- Marketing/Sales/Marke/Handel (Jürgen Stackmann, Prof. Dr. Torsten Tomczak): Wie verändert sich der Wettbewerb durch E-Mobilität, neue Mobilitäts- und Softwarelösungen und datenbasierte Kundenansprache? Wie werden Vertrieb und Handel zu den zentralen Touchpoints?
Das Programm ist berufsbegleitend und umfasst vier Module à drei Tage, die sich auf neun Monate verteilen. Ergänzt werden die Seminare durch exklusive Netzwerkformate. Programmstart ist im März 2027, Interessenten können sich bis 30. November bewerben. Weitere Informationen gibt es unter https://future-automotive-business-leader.com/
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) - Büro Berlin, Stefan Meyer, Leiter(in) Politische Kommunikation, Markgrafenstr. 35, 10117 Berlin, Telefon: 030 51 65 46 - 09
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