Pressemitteilung | VDR - Verband Deutsches Reisemanagement e.V.
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VDR begrüßt Nationale Tourismusstrategie – Geschäftsreise als tragende Säule anerkannt

(Frankfurt am Main) – Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) begrüßt die gestern vom Bundeskabinett verabschiedete Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung als wichtigen Meilenstein für die Zukunft der deutschen Tourismuswirtschaft. Besonders positiv bewertet der VDR, dass die Bundesregierung Geschäftsreisen ausdrücklich als eine der zentralen Säulen ihrer Tourismuspolitik verankert hat.

„Mit der Aufnahme der Geschäftsreise in die Nationale Tourismusstrategie setzt die Bundesregierung ein wichtiges Signal für den Wirtschafts- und Mobilitätsstandort Deutschland“, erklärt Christoph Carnier, Präsident des VDR. „Dass Geschäftsreisen nun ausdrücklich als wesentliches Segment der deutschen Tourismuswirtschaft eingeordnet werden, ist auch ein Erfolg unserer kontinuierlichen politischen Arbeit und des engen Austauschs mit dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Tourismuskoordinator. Unser Dank gilt dem BMWE sowie Dr. Christoph Ploß für die konstruktive Einbindung der Branche in den Strategieprozess.“

Wettbewerbsfähigkeit und Mobilität stärken

Die heute beschlossene Strategie setzt wichtige Schwerpunkte, die für die Zukunftsfähigkeit von Geschäftsreisen von zentraler Bedeutung sind. Dazu zählen insbesondere eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, effiziente und nachhaltige Mobilitätsangebote sowie der weitere Ausbau der digitalen Netze.

Sie betont zudem die Bedeutung moderner Verkehrswege und verlässlicher digitaler Infrastrukturen. Der VDR sieht darin Rückenwind für die notwendige Modernisierung von Schiene, Straße und Luftverkehr sowie für besser vernetzte, multimodale Reiseketten, die für Geschäftsreisen besonders relevant sind.

„Die verlässliche Erreichbarkeit von Wirtschaftsregionen im In- und Ausland ist die Grundlage für erfolgreiche Geschäftsreisen“, betont Jens Schließmann, Hauptgeschäftsführer des VDR. „Die neue Nationale Tourismusstrategie ist ein erster wichtiger Schritt, nun kommt es auf eine zügige und praxisorientierte Umsetzung an. Der VDR steht der Bundesregierung dabei als verlässlicher Partner zur Seite.“

Effiziente und nachhaltige Rahmenbedingungen fördern

Zentrale Anliegen des VDR finden sich auch in den Themenfeldern Bürokratieentlastung und der besseren Verzahnung mit der EU-Politik wieder. Die Strategie setzt auf Flexibilisierung von Arbeitszeitmodellen, Praxischecks gegen überflüssige Berichtspflichten und einheitliche CO₂ Berechnungsstandards. Der VDR begrüßt dies und setzt sich ergänzend für Ausnahmeregelungen bei A1 Bescheinigungen sowie die Anpassung steuerlicher Vorgaben wie Verpflegungsmehraufwendungen an moderne Arbeitsmobilität ein.

Besonders erfreulich ist die strategische Anerkennung des Messestandorts Deutschland, der durch Geschäftsreisen mit einem Weltmarktanteil von 11 Prozent profitiert – knapp ein Viertel der Reisen zielt gezielt auf Messen ab. Ebenso positiv fällt die geplante Beschleunigung der Visaverfahren für Geschäftsreisende auf, inklusive Digitalisierung, um Hürden abzubauen. Dies stärkt Deutschlands Position als globaler Wirtschafts- und Mobilitätsstandort nachhaltig.

„Geschäftsreisen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der weit über die Reisebranche hinaus wirkt“, ergänzt Inge Pirner, Vizepräsidentin des VDR. „Sie sichern die Auslastung in Hotellerie, Gastronomie und Veranstaltungswirtschaft – insbesondere in den Regionen, in denen touristische und geschäftliche Nachfrage eng miteinander verbunden sind.“

Quelle und Kontaktadresse:
VDR - Verband Deutsches Reisemanagement e.V., Anne Dreesen, Pressesprecher(in), Darmstädter Landstr. 125, 60598 Frankfurt am Main, Telefon: 069 6952290

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