VEA: Politik tritt endlich auf die Strompreisbremse / Unverschämten Preiserhöhungen bei Strom und Gas muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden
(Hannover) Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) begrüßt und unterstützt die Haltung mehrerer Bundesländer, die Anträge der Stromversorger auf höhere Preise abzulehnen. Endlich wacht auch die Politik auf und winkt völlig ungerechtfertigte Preissteigerungen nicht mehr kritiklos durch, so Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA. Die Versorger berufen sich auf gestiegene Großhandelspreise beim Strom. Zum einen haben sie sich aber oft schon zu Zeiten niedrigerer Preise eingedeckt. Zum anderen rechtfertigt auch das derzeitige Niveau an den Strombörsen den geforderten Preisanstieg bei weitem nicht schon gar nicht vor dem Hintergrund der explodierenden Stromrechnungen der vergangenen Jahre.
Das gleiche gelte für die Gaspreise, so Panitz. Zwar seien auch hier die Einkaufspreise für die Stromversorger gestiegen, aber durch die Koppelung des Erdgases an den Ölpreis zahle der Kunde noch erheblich mehr als diesen Anstieg. Die Differenz stecken die Versorger zu Lasten der Abnehmer als leicht verdiente Windfall Profits ein, so der Brancheninsider. Der Verband zähle darauf, dass die Behörden des Bundes und der Länder auch in Zukunft von ihrem Einfluss Gebrauch machten und nur gerechtfertigte Preiserhöhungen genehmigten. Panitz: Natürlich müssen Energieversorger profitabel arbeiten dürfen. Aber Umsatzrenditen von zehn Prozent und die damit verbundenen Energiepreise kann sich die deutsche Wirtschaft nicht leisten.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA)
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