ver.di fordert Geschäftskonzept für die NordLB
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert den Bankvorstand der NordLB auf, unverzüglich sinnvolle Konzepte und Planungen zu Kosteneinsparungen vorzulegen. Den vom Vorstand geplanten Personalabbau von mindestens 1.200 Arbeitsplätzen kritisiert die Gewerkschaft als verfehlte Geschäftspolitik.
Bei Personalversammlungen in der kommenden Woche soll der Vorstand der NordLB in die Pflicht genommen werden und sich gegenüber den Beschäftigten erklären. Wir sind nicht bereit, den vom Vorstand angekündigten Personalabbau hinzunehmen und werden alles tun, um die Arbeitsplätze zu erhalten, erklärte Jörg Reinbrecht, der für ver.di im Aufsichtsrat der NordLB sitzt. Nahezu jeder dritte Arbeitsplatz der Bank sei durch die Personalpolitik des Bankvorstands gefährdet. Schon im vergangenen Jahr seien rund 250 Arbeitsplätze bei der NordLB abgebaut worden. Dabei habe die Bank in 2004 einen Jahresüberschuss von 50 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit sei die NordLB eine erfolgreiche Bank und kein Sanierungsfall, betonte Reinbrecht. Die Geschäftsführung entziehe sich der Verantwortung gegenüber den Beschäftigten und setze völlig falsche Signale.
Der Bankvorstand der NordLB hatte die Beschäftigten am Freitag durch ein Rundschreiben aufgefordert, bis zum
15. Oktober einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Bis zum Jahr 2008 müssten 100 Millionen Euro Verwaltungskosten eingespart werden. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft machte deutlich, dass sie dieses nicht hinnehmen werde.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: 030/69560, Telefax: 030/69563956
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