Verbandkasten für Auto und Motorrad regelmäßig überprüfen
(Berlin) - Vor der Fahrt in den Sommerurlaub sollten Auto- und Motorradfahrer ihren Verbandkasten überprüfen. Einige der Verbandstoffe halten nur eine begrenzte Zeit, meist fünf Jahre. Seit 15 Jahren trägt jeder Verbandkasten ein Verfallsdatum. Fehlt dieses, ist der Inhalt überaltert. Je länger der Verbandkasten im Auto liegt, desto größer ist die Gefahr, dass Hitze und Kälte die Materialien zermürbt haben. Zum Beispiel wird das Material von Einmalhandschuhen mit der Zeit spröde oder Pflaster kleben nicht mehr. Auch bei sterilen Kompressen bleibt die Verpackung nur einige Jahre dicht. Apotheken überprüfen gerne kostenlos den Verbandkasten und tauschen überlagertes Verbandmaterial aus. Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass der Inhalt des Verbandkastens der DIN 13164 entsprechen muss.
Der Verbandkasten ist ein Lebensretter und muss im Notfall sofort greifbar sein. Wer nach einem Unfall Erste Hilfe leisten will, hat keine Zeit für die Suche im vollgepackten Kofferraum. Der Verbandkasten sollte im Auto am besten im Handschuhfach, unter den Vordersitzen oder in einem gut zugänglichen Seitenfach des Kofferraums aufbewahrt werden. Seit 2006 ist ein Verbandkasten auch für Motorräder vorgeschrieben.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA)
Thomas Bellartz, Leitung, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Jägerstr. 49-50, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40004-0, Telefax: (030) 40004-598
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