Verbraucher dürfen nicht Zahlmeister für Netzentgelte werden / vzbv veröffentlicht Positionspapier zur Senkung des Netzentgelts
(Berlin) - Der durchschnittliche Grundpreis der Stromnetzentgelte ist für private Haushalte in den vergangenen fünf Jahren um 63 Prozent gestiegen. Der Grund: Die Verteilnetzbetreiber schichten die Verteilung der Netzentgelte um. Die größten Verlierer dieses Trends sind Geringverbraucher und einkommensschwache Haushalte, aber auch die privaten Haushalte insgesamt werden stärker belastet. Der vzbv macht daher in einem Positionspapier Vorschläge, wie der Grundpreisanstieg für private Verbraucher gestoppt und das Netzentgelt gesenkt werden kann.
Die Forderungen im Einzelnen:
- Einführung einer eindeutigen Definition des "angemessenen Verhältnisses" von Arbeits- und Grundpreis in der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) durch die Bundesregierung.
- Der Grundpreis am Stromnetzentgelt soll maximal die Entgelte für Messkosten abdecken dürfen.
- Energieeinsparungen dürfen nicht durch steigende Grundpreise auf der Strecke bleiben.
Quelle und Kontaktadresse:
(vzbv) Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
Pressestelle
Markgrafenstr. 66, 10969 Berlin
Telefon: (030) 258000, Fax: (030) 25800218
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