Pressemitteilung | Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
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Verdi-Streiks zeigen: nur Wettbewerb verhindert Machtmissbrauch der Gewerkschaften

(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) fordert, das Erpressungspotential der Gewerkschaften im Dienstleistungssektor durch mehr Wettbewerb zu beseitigen.

„Die unverhältnismäßigen Verdi-Forderungen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und bei der Deutschen Post sind Ausdruck eines eklatanten Staatsversagens“, argumentiert der Bundesgeschäftsführer des BDWi, Markus Guhl. „Ließe man in beiden Bereichen Wettbewerb zu, wären die Gewerkschaftsforderungen an die Unternehmen moderater.“

Bei der Post werde man nun Zeuge, wie die staatlich unterstützte Monopolstrategie des Unternehmens bei der Postzustellung in die Kostenspirale münde: „Erst entledigt man sich über den hohen Postmindestlohn der lästigen Konkurrenz und nun gibt es für Verdi kein Halten mehr in den Tarifforderungen. Warum auch? Der Kunde kann nicht auf andere Postdienstleister ausweichen und muss im Zweifel jede Portoerhöhung mitmachen“, kritisiert Guhl. Ähnlich sei es bei der BVG. Verdi nehme Millionen Pendler in Geiselhaft, wohlweißlich, dass es kaum Transportalternativen für die Menschen gibt.

Der Staat sei daher aufgefordert, im Interesse seiner Bürger effiziente und kostengünstige Alternativen zu Monopolbetrieben zuzulassen: „Marktabschottungen durch staatliche Schützenhilfe, etwa durch astronomische Mindestlöhne und Jahrzehnte dauernde Transportverträge müssen der Vergangenheit angehören“, fordert Guhl. „Echter Wettbewerb bringt die besten Ergebnisse: eine effiziente Dienstleistung für den Kunden bei möglichst geringen Preisen. Daran sollte sich die Politik orientieren.“

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) Matthias Bannas, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10

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