Vertrauen in die Freiberuflichkeit sichert flächendeckende Versorgung
(Berlin) - Zum Tag der Freien Berufe am 1. Juli betont der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) die Bedeutung der Freiberuflichkeit als Grundlage einer hochwertigen, wohnortnahen und patientenorientierten zahnmedizinischen Versorgung.
„Die Freiberuflichkeit gibt Zahnärztinnen und Zahnärzten die Möglichkeit, ihren Beruf unabhängig, eigenverantwortlich und nah an den Menschen auszuüben. Diese Verbindung aus Freiheit und Verantwortung macht unseren Beruf so attraktiv“, erklärt der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Christian Öttl.
Die Niederlassung in eigener Praxis ist weit mehr als ein berufliches Modell. Sie sichert Versorgung, schafft Arbeitsplätze und stärkt die regionale Gesundheitsinfrastruktur. „Diese unternehmerische Freiheit stärkt nicht nur den Berufsstand, sondern die Gesundheitsversorgung insgesamt“, so Öttl weiter.
Gleichzeitig sieht der Verband die Freiberuflichkeit zunehmend unter Druck. Wachsende Bürokratie, wirtschaftliche Unsicherheiten und anhaltender Spardruck gefährden das bewährte System massiv und belasten die tägliche Arbeit in den Praxen. Immer weniger junge Zahnärztinnen und Zahnärzte wagen den Schritt in die eigene Niederlassung.
„Freiberuflichkeit ist kein Privileg vergangener Zeiten, sondern die Grundlage einer starken zahnärztlichen Versorgung. Wer Praxen immer weiter reguliert und wirtschaftlich einschränkt, gefährdet die Strukturen, die Patientinnen und Patienten Tag für Tag verlässlich versorgen“, warnt Öttl.
Der FVDZ fordert die Politik auf, die Rahmenbedingungen für freiberuflich geführte Praxen zu verbessern, Niederlassungen besonders im ländlichen Raum attraktiver zu machen und bürokratische Hürden abzubauen.
„Der Tag der Freien Berufe sollte ein Weckruf sein. Wer eine flächendeckende zahnärztliche Versorgung sichern will, muss die Freiberuflichkeit stärken und ihr mehr Vertrauen entgegenbringen“, betont der Bundesvorsitzende des FVDZ.
Quelle und Kontaktadresse:
Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. (FVDZ) - Hauptstadtbüro, Auguststr. 28, 10117 Berlin, Telefon: 030 243427-0
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