Pressemitteilung | Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA)
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Vertrieb von Kontaktlinsen: Bundesgesundheitsministerium lehnt ZVA-Initiative ab

(Düsseldorf) - Die Initiative des Zentralverbandes der Augenoptiker (ZVA) sich für eine Änderung der Vertriebswegeregelung von Kontaktlinsen im Rahmen einer Revision der Medizinprodukterichtlinie einzusetzen, hat das Bundesgesundheitsministerium abgelehnt.

Das Gesundheitsministerium begründet die Ablehnung wie folgt: „Da die Richtlinie keine rechtliche Basis bietet, die Vertriebswege von Medizinprodukten europaweit einheitlich zu regeln, konnte sich der vom Europäischen Parlament diskutierte Änderungsvorschlag nicht durchsetzen.“ Nach Angaben des Ministeriums liegen den deutschen Behörden – mit Ausnahme weniger Einzelfälle - keine Informationen über in diesem Bereich entstandene erhebliche gesundheitliche Probleme vor. Das Ministerium führt in seinem Schreiben an den ZVA weiter aus, „dass Hersteller und Anbieter von Kontaktlinsen und –pflegemitteln ihrer Verantwortung nachkommen und wie in den Richtlinien gefordert, die Risiken ihrer Produkte gemäß des Prinzips der konstruktiven Sicherheit minimiert und dabei die Fähigkeiten der Anwender in ihren Risikoanalysen beachet haben.“

Das Bundesgesundheitsministerium weist darauf hin, dass die Entwicklung durch die Behörden weiter beobachtet werde und erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen getroffen würden. Ob dafür eine Regelung der Vertriebswege notwendig sein werde, sei zur Zeit noch nicht abzusehen.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) Katharina Pawlowski, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing Alexanderstr. 25a, 40210 Düsseldorf Telefon: (0211) 863235-0, Telefax: (0211) 863235-35

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